20. Bergmesse für den Frieden im Gschnaidt: Soldaten- und Reservistenkameradschaften vereint im Gebet

Gschnaidt/Urlau – Mehr als 20 Kameradschaften der Großen Kreisstadt Leutkirch sowie aus den bayrischen Nachbargemeinden sind auf Einladung des Soldaten- und Kameradschaftsvereins Leutkirch-Urlau zum Wallfahrtsort Gschnaidt gekommen, um die alljährliche Bergmesse für den Frieden zu feiern. Die Oberallgäuer Böllerschützen sorgten für drei Böllerschüsse und damit formierten sich die Vereine samt den imposanten Fahnen mit Marschmusik der Leutkircher Altstadtmusikanten zur Prozession in Richtung Kirche. Dort wurden sie von Magnus Riedle, dem Vorsitzenden des Urlauer Vereins begrüßt. „Gerne kommen wir nochmals 20 Jahre hier zusammen, wenn wir den Frieden auf der Welt bewahren könnten“, meinte er in seiner Rede und nannte Beispiele aus der aktuellen Weltpolitik, die den Frieden gefährden.

Der Urlauer Verein war erstmals mit zwei Fahnen vertreten, die erste aus dem Gründungsjahr 1876 sowie die zweite von 1959, die beide frisch restauriert worden waren. Eine Fahnenweihe ist für nächstes Jahr geplant. Umrahmt von der Schubertmesse durch Leutkircher Bläser, feierte Pater Jakob aus Kimratshofen mit den mehr als 100 „Kameraden“ in Uniform den Gottesdienst und wünschte vor allem Frieden in Familien, in Vereinen und in der Kirche. Nach den Liedern „Großer Gott“ und vom „Guten Kameraden“ ging es zur gemeinsamen Einkehr, mit Unterhaltung durch die Altstadtmusikanten unter Leitung von Anton Mang.

Scroll to Top