50 Jahre: Die Magnuskapelle in Lanzenhofen

Lanzenhofen – Vor 50 Jahren wurde die Kapelle in Lanzenhofen nach einer Grundsanierung geweiht. Sie liegt etwas versteckt und gehört seit jeher zum Scheerer-Hof nebenan. Rosi und Martin Scheerer kümmern sich um Blumenschmuck und Kapellenpflege, Mesnerin ist Hedwig Reutlinger von der Pfarrei Willerazhofen. Die nächste Messe findet am Dienstag, 9. Juli, um 19 Uhr statt.

Über den ursprünglichen Bau weiß man nicht viel, lediglich 17./18. Jahrhundert. Von Grund auf saniert wurde die Kapelle 1969 und am 1. Juni feierlich eingeweiht. Eine anmutige Muttergottes-Statue war einst ein Geschenk von Pfarrer Wachter. Er hatte sie von einer krebskranken Frau aus den Niederlanden bekommen.

Altar und Innenausstattung sind neugotisch, laut dem Kapellenbuch „Stätten der Stille“ von Manfred Thierer, Leutkirch (Buchhandel). Derzeit wird das Dach renoviert. Die Kosten übernimmt als Eigentümerin die Stadt Leutkirch. Markant ist das schmiedeeiserne Arma-Christi-Kreuz vor der Kapelle. Es wurde 2008 von der Heimatpflege Leutkirch restauriert.

Im Scheerer-Hof gibt es ein sogenanntes „Dom-Stüble“, so getauft von Pfarrer Wachter. In der Kapelle wird jeden Monat eine Heilige Messe gefeiert, zuvor wird ab 18.30 Uhr der Rosenkranz gebetet.

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