Austausch zwischen jugendlichen und erwachsenen Gemeinderäten

Leutkirch – Kürzlich trafen sich Vertreter des 2018 erstmals gewählten Jugend-gemeinderates und seines erwachsenen Pendants, zusammen mit Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle und Vertretern der Jugendarbeit, um gemeinsam zu beraten, wie eine künftige Zusammenarbeit aussehen kann. Das Treffen markierte den Abschluss einer insgesamt vierjährigen Förderphase, in der das landesweite Programm“ Jugend BeWegt“ die Leutkircher Jugendarbeit begleitet und unterstützt hatte. In der Rückschau wurde deutlich, wie sich die Jugendbeteiligung von den eher projekt-bezogenen Aktionen des ehemaligen Jugendrates nun hin zu einer langfristigen und formal stärker etablierten Teilhabe über den Jugendgemeinderat gewandelt hat.

Programmcoach Margarete Bareis, die die Leutkircher Akteure in den letzten Jahren begleitet hat, stellte allen Anwesenden die gleiche Aufgabe: Zusammen mit ihren jeweiligen Kollegen sollten sie überlegen, welche Wünsche sie an die anderen Akteure haben und was sie wiederum den anderen anbieten können. Beim Zusammentragen der schriftlich formulierten Antworten zeigte sich beispielsweise, dass die Gemeinderäte stets „ein offenes Ohr“ und eine „offene Tür“ für die Anliegen des Jugendgemeinderats haben wollen. Ein weiterer Vorschlag der „erwachsenen“ Gemeinderäte Jochen Narr (SPD), Simon Weiß (Unabhängige), Sabine Merk (CDU), Waldemar Westermayer (CDU) und Hans Werner Birkenmaier (Freie Wähler) war es, bald eine gemeinsame Sitzung mit dem Jugendgemeinderat abzuhalten.

Der offene und sehr konstruktive Austausch machte schließlich deutlich, dass beide Seiten miteinander arbeiten wollen und müssen, damit die Jugendbeteiligung in Leutkirch auf diesem guten Weg bleibt.

Text/Bild:  „Demokratie Leben / Stadt Leutkirch“