Alle Artikel von Christine King (Schwäbische Zeitung)

Die Polizei ist zum Schulbeginn an allen Schulen präsent

Leutkirch – Jetzt ist Schulbeginn. Morgens, oft schon vor sieben Uhr geht es los, egal ob an den Schulen in Gebrazhofen oder Aichstetten, am Oberen Graben in Leutkirch oder am Salvatorkolleg in Wurzach. Hunderte von Schülern werden an sämtlichen Schulen mit Schulbussen ankommen, mit Fahrrädern, zu Fuß oder mit dem Eltern-Taxi. Die Dunkelheit kommt im Herbst dann bald dazu. Und gerade für die Allerkleinsten, die Erstklässler ist der sichere Schulweg besonders wichtig. Die Leutkircherin Tamara Hellmann hat ihren Großen, der jetzt in die dritte Klasse am Oberen Graben geht, anfangs noch begleitet. „Zu Fuß gehen ist immer noch am Sichersten“, sagt sie, „bei der Fußgängerampel am Hexenbuckel darf er allerdings bei Grün auch heute nur drüber gehen, wenn er vorher rechts und links geschaut hat.“ Oft sehe sie hier Fahrzeuge, die bei Rot weiterfahren oder, von der Isnyer Straße Richtung Stadtweiher kommend, die Ampel gar nicht wahrnehmen.

40 Interessierte kommen zum Vortrag vom Netzwerk Demenz in den Bocksaal

Drei Männer und 37 Frauen sitzen nachmittags drei Stunden im Bocksaal und lauschen dem Vortrag zum Thema Demenz von Bildungsreferentin Brigitte Restle vom Netzwerk Demenz, das vom Landkreis Ravensburg gefördert wird. Er übernimmt auch die Kosten für die Teilnehmer. Träger sind das Landratsamt Ravensburg und die „Akademie Südwest“ am Zentrum für Psychatrie (ZfP) Weissenau. Neun Module sind insgesamt angesetzt, am ersten Tag stehen das Krankheitsbild, wie man Demenz erkennt und wie man sie behandeln kann auf dem Programm. Vor allem Ehrenamtliche sind gekommen, auch pflegende Angehörige und Betreuende, wie die Frauen von der evangelischen Nachbarschaftshilfe in Leutkirch. Ihre Leiterin, Claudia Roth-Neubauer, ist mit der Hälfte ihrer 20 Mitarbeiter – „fast alles Frauen“ – vertreten, „die bei uns ehrenamtlich helfen“. Jährlich müssen sie sich fortbilden. „Da sind solche Seminare ideal, sie sind kostenfrei und stecken einen ganz breiten Rahmen für uns ab.“

Hans Hellmann ist seit Kurzem stolzer Besitzer eines Cargo-E-Bikes mit drei Rädern

Leutkirch – „Ich habe lange gesucht, fast zwei Jahre“, erzählt Hans Hellmann, „und es erst mit Liegerädern und normalen Dreirädern für Erwachsene probiert, aber das richtige habe ich erst jetzt gefunden.“ Er steht stolz neben seinem E-Bike-Dreirad „CD1 Cargo“ der Berliner Firma HNF Heisenberg und ist sofort bereit, in die funktionalen Details einzusteigen. „Drei Scheibenbremsen,  keine herkömmliche Kette, sondern Zahnriemenantrieb, automatische Schaltung, eine super Beleuchtung fast wie beim Auto, super Bremsen und ein Motor, der für 100 Kilometer locker reicht.“ Das Beste sagt der pensionierte Schulrektor aus Leutkirch, sei aber die Neigetechnik und natürlich die Tatsache, „dass ich 100 Kilo draufpacken kann.“ Vier Sprudelkisten zu transportieren sei überhaupt kein Problem. „Ich merke das Zusatzgewicht beim Fahren gar nicht.“

Acht Kinder führen zum Abschluss des Theaterworkshops beim Kinderferienprogramm ihr eigenes Stück auf

Leutkirch – Keine Viertelstunde hat das Ganze gedauert und Theaterleiterin Steffi Wimmer ist sich hinterher sicher: „So einen schnellen Durchlauf hatten wir noch nie.“ Die Geschwindigkeit war bestimmt der Nervosität geschuldet, aber dem Verständnis und der Spielfreude tat das keinen Abbruch. Langeweile konnte so erst gar nicht aufkommen. Ganz im Gegenteil. Bereits zum 14. Mal kam der vom Jugendhaus organisierte und unterstützte Theaterworkshop im Rahmen des Kinderferienprogramms zustande. Eine gewisse Professionalität ist inzwischen deutlich spürbar.

Beim 12. Bergsprint-Duathlon der TSG-Radsportabteilung siegten Christian Völz und Michael Walther

Leutkirch (cik) – Zum Glück hatte der Regen aufgehört. Zum Startschuss um 17 Uhr waren die Temperaturen ideal, der Boden aber noch nass und deshalb rutschig, als die 18 Läufer zu am Gänsbühl starteten.  0,9 Kilometer ging es für sie durch die Altstadt, teilweise auch ganz schön steil hinauf. Schnell mussten sie sein, denn die Radler warteten schon in der Wechselzone auf Ablösung, um ihrerseits drei mal eine 2,3 Kilometer lange Runde (rund um die Altstadt mit diversen Steigungen am Hexenbuckel und über die Schneegasse hinauf zur Wille) zu absolvieren. Die Läufer konnten sich kurz ausruhen, um anschließend nochmals zwei Runden zu absolvieren.

Murat Parlak spielt zum 14. Mal in Leutkirch – vor vollen Rängen und begeisterten Fans in der Festhalle

Leutkirch – Der Bösendorfer klingt wunderbar. Die Saitenverstärkung übers Mikrophon hätte es eigentlich gar nicht gebraucht, denn Murat Parlak kann sowieso volle Pulle und beherrscht das Instrument virtuos, das noch vom Abschlusskonzert der Sommerakademie Leutkirch bestens gestimmt zum Auftritt bereit stand. Christian Skrodzki begrüßte „den Mann der ersten Stunde, einen Freund und treuen Leutkirch-Fan“ bereits zum 14. Mal. „Und gefühlt zum 14. Mal spielt er in der Festhalle“, so Skrodzki. Die Erinnerung an den überwältigenden Auftakt im Jahr 2003 „draußen am Stadtweiher auf dem Floß“ ist immer noch frisch, aber so etwas ist im Allgäu einfach selten. „Eigentlich ist er ja froh, dass das Wetter nicht mitspielt, denn bei unter 18 Grad laufen seine Finger nicht“. Seine Fingerfertigkeit konnte der Vollblutmusiker, der gerade mit Theaterproduktionen in Weimar und Zürich beschäftigt ist und für Leutkirch einen Auftritt in Berlin abgesagt hat, dann wieder einmal voll unter Beweis stellen.

Gemeinschaftsschule Leutkirch erhält die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Leutkirch – Sie ist schon ein wenig stolz, dass sie dieses Projekt an die Gemeinschaftsschule geholt hat. Referendarin Stefanie Braun weiß, „dass es jetzt wachsen muss, denn das war erst der Anfang.“ Bis jetzt sind Unterschriften gesammelt und Vereinbarungen getroffen worden, mit denen sich jedes Kind verpflichtet, aktiv gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen. Dass Ausgrenzung und Rassismus immer ein Thema an Schulen ist, weiß sie aus dem Alltag. Beim Abschlussabend der 4. Klassen in der Festhalle wurden ein großes Metallschild und eine Urkunde vom Vertreter der Landeskoordination Christoph Preuschoff überreicht. Jetzt sei die Gemeinschaftsschule eine von 180 Schulen in Baden-Württemberg und 2000 in ganz Deutschland, die sich aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung stellen wollen.

Leutkirchs Schulsozialarbeit – eine der ersten im ganzen Land – wird 25 Jahre alt

Leutkirch – Sie sehen sich als „Anwälte für die Kinder“, und sind überzeugt, „dass das System Schule auch weiterhin noch viel Unterstützung brauchen wird“. Die sechs Schulsozialarbeiter an den städtischen Schulen in Leutkirch sind sich einig: „Unsere Arbeit ist längst akzeptiert – bei Lehrern, Eltern und auch bei der Stadt.“ Insgesamt 3,2 Stellen teilen sie sich, die von der Stadt Leutkirch mitfinanziert werden. Ein Drittel der Kosten trägt der Landkreis. Voll des Lobes sind die Sechs über die städtische Zusammenarbeit: „Margot Maier unterstützt uns, wo es geht, das ist eine perfekte Zusammenarbeit.“ Einig sind sich die sechs auch darin, „dass unsere Arbeit aber immer noch viel zu wenig ist.“

Buntes, fröhliches Kinderfesttheater: Jeder sollte ein Heinzelmännchen haben!

Leutkirch – Mit „leuchtenden Kinderaugen, mitreißenden Liedern und bunten Bildern auf der Bühne“ hat Bernhard Göser, der Vorsitzende des Kinderfestausschusses, in seiner Begrüßung zur Theaterpremiere nicht zuviel versprochen. Traumhafte Kostüme und lustige Texte hätte er auch ankündigen können, oder den Platzmangel auf der Bühne, weil teilweise mehr als 130 Kinder gleichzeitig im Einsatz sind. Denn was die Grundschule am Oberen Graben im diesjährigen Kinderfesttheater zeigt, ist an Buntheit und Bühnenpräsenz kaum zu überbieten. Unter der Leitung von Ulrike. Thomiczek tanzen, singen und spielen insgesamt 150 Kinder – am Ende sogar alle gleichzeitig – das Kindermusical „Möppi & Co“.

2:2 – perfektes Ergebnis beim Freundschaftsspiel

Leutkirch (cik) – „Ein faires, ein schönes, ein richtiges Freundschaftsspiel eben“, sagte Trainer Mario Belfiore kurz vor Ende des Spiels am Sonntagnachmittag. Er war stolz, dass nichts Nennenswertes passiert ist. Keine groben Fouls, keine schweren Verletzungen und ebensolche Fehler – und jede Menge Tore. Zur Halbzeit hatten die Gäste aus Castiglione noch 2:1 geführt. Den Sieg hätten sie gerne mit nach Hause genommen. Aber mit dem Anschlusstreffer zu Beginn der zweiten Halbzeit, stand auch das Endergebnis fest. 2:2 trennten sich die beiden Mannschaften aus Leutkirch und Castiglione.

Zum Kinderfest sind Kinder und Jugendliche aus Castiglione angereist – um mit den Leutkirchern zu musizieren

Leutkirch – Es war ein buntes Bild, das sich am Sonntag auf dem Kornhausplatz geboten hat. Bei strahlendem Sonnenschein spielte und musizierte eine bunte Gruppe von Jugendlichen und Kindern: Ein Gemeinschaftskonzert der „Scuola Musicale“ aus Castiglione und des Jugendblasorchesters. Dass dabei ein paar Gesichter von älteren Semestern darunter waren, störte die flotte Aufführung und den jugendlichen Schwung kein bisschen. Ganz im Gegenteil. So hatte das Ganze noch vielmehr den Charme eines „Concerto misto“ – eines gemischten Konzertes.

DRK-Kindertagesstätte Piepmatz weiht mit großem Fest den neuen Garten ein

Leutkirch – Alles glänzt und strahlt. Nicht nur die Augen der Kinder, sondern auch die neuen Geräte: Rutschen, Schaukeln, Sandkasten und auch das neue Gartenhäuschen, das in den Rot-Kreuzfarben weiß und rot gestrichen wurde. „Wir sind froh und dankbar“, sagt die Leiterin der Kindertagesstätte Piepmatz, Silvia Münsch, zur Begrüßung beim Garteneinweihungsfest. Schließlich war es eine größere Aktion, die fast ein ganzes Jahr gedauert hat, bis der große Garten mit neuen Geräten und Klettergerüsten bestückt war. Ganz neu ist zum Beispiel auch die große Betonröhre, gestiftet von der Firma HABA Beton aus Aichstetten, aufgebaut von der Firma Andreas Mayer aus Leutkirch und transportiert vom Transportunternehmen Reinhold Merk .

DRK: 200 Mitglieder bei der Kreisversammlung in der Festhalle

Leutkirch – Lobende Worte allerseits. Vom Oberbürgermeister Hansjörg Henle, der sich fürs Ehrenamt bedankte und den rund 200 anwesenden DRK-Mitgliedern aus den sieben Ortsvereinen die Entwicklungen in Leutkirch von den Bürgerprojekten bis hin zu Center Parcs erläuterte, genauso wie vom Landtagsabgeordneten Raimund Haser, der das Rote Kreuz als „Hoffnungsschimmer in Zeiten des sinkenden gesellschaftlichen Engagements“ bezeichnete. Not, so der CDU-Landtagsabgeordnete in seinem Grußwort, sei oft nicht sichtbar. Auch die für Katastrophenschutz zuständige Beamtin vom Landratsamt, Andrea Ebnet, fand Worte des Dankes für „so viel geopferte Freizeit“.

Viele Talente präsentieren sich beim Kooperationskonzert von HMG und JMS

Leutkirch – „Gar nicht viel sagen“ wollte Musiklehrer Matthias Christ zu Beginn des Konzerts und stellte sich gleich selbst an den Kontrabass, um seine Schüler zu begleiten. Ein schöner Auftakt zum Kooperationskonzert von Jugendmusikschule und HMG im Cubus. Zwei Stunden lang gab es Musik vom Feinsten, mal ruhiger, mal poppiger, mal solistisch, mal im Orchester. Klassisch und modern, Klavier und Harfe. Vom Gesang-Solo über Filmmusik bis hin zu Justin Biber-Songs von der Jazzband war viel von dem geboten, was an der JMS so gelernt werden kann.

52 junge Menschen bereiten sich in St. Martin auf die Firmung vor

Leutkirch (cik) – Nicht alle der zehn Jugendlichen auf dem Schulhof trauen sich sofort. „Lasst Euch fallen, was spürt Ihr?“ fragt Johannes Mast, Helfer und Leiter der Workshop-Gruppe. Die zehn lehnen sich zurück, manche mit voller Kraft, manche ganz vorsichtig. Ein breites blaues Band hinter ihrem Rücken hält sie. Die Hände halten gar nichts. „Würde es Euch auch halten, wenn Ihr nichts tun würdet?“ fragt er später. Und dann reden die Jugendlichen darüber, was Gemeinschaft ausmacht, was einen hält und wozu es im Leben Mut braucht.

Volle Kneipen und gute Stimmung bis weit nach Mitternacht bei der Leutkircher Musiknacht

Leutkirch – „Dass Jung und Alt zusammenkommen“ sei das Besondere an dieser Musiknacht erklärte Organisator Christian Skrdzki im Vorfeld dieser Musiknacht, bei der in neun locations sieben Livebands und acht DJs für Stimmung sorgten. Obwohl sich an einigen Stellen Jung von Alt ganz deutlich getrennt hat – wie zum Beispiel in der Shisha-Bar oder im Bürgersaal – war die Musiknacht ein voller Erfolg. Kein Durchkommen gab es für leicht verspätete Besucher bereits zum Auftakt zum Beispiel im „Drops“. Sitzende Gäste im linken Teil des Cafés hatten keine Chance, einen Blick auf die „Stangenbohnenpartei“ zu werfen, zu viele Menschen drängten sich stehend im Durchgang. Viel Applaus gab es für das englischsprachige Cello-/Gitarrenduo, das in Leutkirch schon längst nicht mehr als Geheimtipp gilt.

15. DRK-Helfertag: 280 Rotkreuzler bilden sich fort

Leutkirch – Klaus Schliz, Kreisbereitschaftsleiter beim DRK, ist bei der Begrüßung begeistert, dass er samtags um kurz vor neun schon so viele Menschen zu sehen bekommt. „280 Anmeldungen, die Halle ist voll und alle hier sind bereit, sich für andere zu engagieren“, freut er sich, „und das bei diesem Wetter.“ Der Helfertag wird beim Kreisverband Wangen jährlich durchgeführt. Ehrenamtliche Rotkreuzler aus allen sieben Ortsvereinen können sich hier fortbilden und wichtige Punkte sammeln.

“School’s Showtime”: Beim Kooperationskonzert wird die Vielfalt der Schulmusik gezeigt

Leutkirch – Wenn man einem älteren Artikel in der „Zeit“ glauben darf, sind es vor allem Projekte, Ausflüge, Klassenfahrten, Theateraufführungen und Konzerte, an die sich viele Erwachsene erinnern, wenn man sie nach ihrer Schulzeit fragt. Das tatsächliche noch vorhandene Faktenwissen beträgt nach vielen Jahren wohl nur noch zehn Prozent, der Rest hat mit anderen Dingen als Lernstoff zu tun. „Ich möchte für solche Veranstaltungen eine Lanze brechen“, begrüßte Gertrud Hiemer-Haslach, Organisatorin des Begegnungskonzertes der Leutkircher Schulen und Lehrerin am HMG und der Otl-Aicher-Realschule die Besucher in der vollbesetzten Festhalle, „denn Lernen und Noten sind nicht alles.“

Schüler der Abiturklasse Musik präsentieren ihr Talent im Bocksaal

Leutkirch – „Es war eine Menge Extraarbeit“, sagt HMG-Musiklehrer Matthias Christ und meint damit die beiden vergangenen Jahre, in denen acht Schüler das Fach Musik vier Stunden in der Woche belegt hatten. Sieben von ihnen lassen sich gerade im Abitur in Musik prüfen. 50 Prozent zählen die praktischen Prüfungen, die bereits vorbei und für alle „gut bis sehr gut“ , gelaufen sind. Die anderen 50 Prozent der Musiknote im Abitur muss noch eine Klausur liefern, die nach den Osterferien geschrieben wird. „Die Hälfte haben sie jetzt hinter sich und heute können sie befreit aufspielen“, so Christ zur Begrüßung des Schülerkonzertes, bei dem es mal nicht um Noten oder Bewertungen ging. Einzig zur Freude von Eltern, Mitschülern und Lehrern sei dieses Konzert gedacht und „natürlich, um zu zeigen, was wir gemacht haben in den beiden Jahren“. Denn für ihn sei so manche musikalische Entwicklung ein Aha-Erlebnis gewesen.

Pure Emotion – Sing-along mit Brahms-Requiem berührt Zuschauer und Teilnehmer

Leutkirch – Der Schlussakkord und das, was darauf folgte, war bezeichnend für den ganzen Tag. Fast minutenlanges Schweigen und ein Genießen des einsetzenden Glockengeläuts war es, was viele Besucher und Musiker vor dem stürmischen Applaus innehalten ließ. Kirchenmusikdirektor Roland Klein hatte sein zweites sing-along mit Teilen aus dem Brahms Requiem einstudiert und aufgeführt ­– alles an einem Tag. Mit circa 50 Sängerinnen und Sängern und einem etwa 25-köpfigen Orchester. Mit der Sopranistin Monika Lichtenegger und dem Bassisten Thomas Pfeiffer hatte sich Klein zwei stimmgewaltige Profis ins Boot geholt, die den Chor solistisch unterstützen und mit ihren weichen, klaren Stimmen die Botschaften gut verständlich vermittelten.