Alle Artikel von Christine King (Schwäbische Zeitung)

Feinschliff mit Profis: Für das zweite Konzert des Sinfonischen Blasorchesters Leutkirch (SBLA) am 6. und 7.1. wird intensiv geprobt

Leutkirch – Es ist Ferienzeit. Vor der Realschule parken viele Autos und aus verschiedenen Klassenzimmern dringt Blasmusik. Flötentöne aus dem Zimmer der 8b mischen sich mit Tubaklängen aus der 9b. Von ganz hinten hört man noch ein paar Hörner. In der Aula liegen leere Pizzakartons, das Mittagessen ist gerade vorbei.  „Wir haben heute den ganzen Tag Registerproben“, erklärt Thomas Wolf „und ich habe eigentlich gar nichts zu tun.“ Er untertreibt, denn „Organisationskram fällt noch jede Menge an, den ich und mein Vorstand Luis Lau noch erledigen müssen.“ Wolf ist Dirigent des Sinfonischen Blasorchesters Leutkirch im Allgäu, das sich gerade intensiv auf die beiden Konzerte am 6. Und 7. Januar in der Festhalle vorbereitet.

90 Päckchen: Eltern und Kinder der DRK-Kindergärten packen Weihnachtsgeschenke für die Kunden vom Tafelladen

Leutkirch – „Unsere Eltern haben die Päckchen alleine gepackt“ erzählen die beiden Leiterinnen der DRK-Kindergärten Piepmatz und Firlefanz. Und verziert und beschriftet. Insgesamt konnten am Dienstag Vormittag – kurz vor dem großen Ansturm am Nachmittag – 90 Päckchen an Ursula Maucher vom Tafelladen überreicht werden. Genau so viele, wie sie bestellt hatte. „Für eine Familie mit zwei Vorschulkindern“ steht auf einem Paket, auf einem anderen „Für eine Familie mit kleinen Jungs“. Die Kindergarteneltern hätten vorab Infos bekommen und durften sich natürlich aussuchen, was in die Päckchen hineinkommen soll. Spiele sind drin, Süßigkeiten und auch mal ein Fußball. Bei der Aktion der beiden DRK-Kindergärten haben viele Eltern mitgemacht.

Geniales Rotkäppchen: Altenpflegeschüler begeistern mit großer Spielfreude beim Weihnachtstheater in der Geschwister-Scholl-Schule

Leutkirch – Ja, der böse Wolf war auch dabei, aber er kam mit seinem an Blumen und Philosophie interessierten, veganen Neffen. „Der Unaussprechliche“, wie er in der ganzen „perfekten Stadt“ genannt wird, fraß am Ende zwar auch die Großmutter samt Rotkäppchen, kam aber insgesamt weit weniger blutrünstig und böse daher, wie man es aus dem Grimm’schen Märchen kennt. Caterina Dreizehnter, zum 23. Mal die Regisseurin beim Altenpflegetheater an der Geschwister-Scholl-Schule und fast schon so etwas wie ein Theaterprofi, hat ein glückliches Händchen bewiesen mit dieser ganz neuen Adaption von Rotkäppchen. Der Märchenklassiker um das Mädchen mit dem roten Käppchen wird hier um eine Stadt erweitert, in der die Bürgermeisterin ein strenges Regiment führt und in der sich allerhand schräge Gestalten tummeln. „Perfekt für unsere große Truppe“, so Dreizehnter.

Mehr als 1.100 € für krebskranke Kinder: Elisa Ibele überreicht das Geld von ihrer Glatzen-Aktion

Leutkirch – Es ist schon ein paar Wochen her und die Haare sind wieder gewachsen. Die Glatze ist Vergangenheit, eine colle Kurzhaarfrisur ist entstanden. Elisa Ibele weiß das zu schätzen. Und sie weiß auch, dass die Glatze und der Verlust sämtlicher Körperhaare bei vielen Krebskranken Normalität ist. „Diese Veränderung ist für die meisten Betroffenen sehr schwer zu ertragen, da unsere Gesellschaft uns ein anderes Schönheitsbild vorgibt“, sagt die 41-Jährige, die in Leutkirch einen Hundesalon betreibt. Am Gallusmarktsonntag hat sich Elisa Ibele aus Solidarität eine Glatze schneiden lassen und zu einer großen Spendenaktion zugunsten des Förderkreises für tumor- und leukämiekranke Kinder aufgerufen. Unterstützer fand sie viele. So spendete die Belegschaft von Friseur Fessler ihre gesamten Tageseinnahmen, das Team vom Eiscafé Venezia verkaufte Waffeln und das Team vom Restaurant „Stadtwirt“ bot Fingerfood für diesen guten Zweck an.

Beim letzten Adventsnachmittag der Kontaktgruppe: Einmalig hoher Spendenbetrag von 16.000 Euro

Für die große Unterstützung ihrer Mitstreiterinnen, „ein Gemeinschaftswerk von Vielen“, für die Treue und große Spendenbereitschaft der Leutkircher, für die Unterstützung der Grünen Hexen und auch für die stets offenen Türen bei der Stadt  bedankte sich Marlies Schindler bei ihrer letzten Rede als Vorsitzende der Leutkircher Kontaktgruppe. Der Adventsnachmittag für tumor- und leukämiekranke Kinder gehöre seit vielen Jahren zum festen Vorweihnachtsprogramm der Leutkircher. Dass dies eine Tatsache ist, konnte jeder Besucher sehen: An der vollen Festhalle, an den gut besuchten Socken- und Nähständen im Untergeschoss, den Bastel- und Dekoständen im Foyer und daran, dass es bereits um halb drei nur noch einen einzigen Adventskranz zu kaufen gab. Am nächsten Tag war dann auch das Ergebnis bekannt: Insgesamt 16.000 Euro – laut Marlies Schindler „soviel wie noch gar nie“, sind zusammengekommen.

DRK-Ortsverein hat jetzt eine mobile San-Station

Leutkirch – „Jetzt ist es viel schöner, Dienst zu machen“. Die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Stefanie Vergens und Sebastian Boos, Bereitschaftsleiter beim Ortsverein Leutkirch sind sich einig. „Es ist hell, warm, trocken und viel gemütlicher als in einem Zelt.“ Zwei Räume gibt es innen, einen für Patienten und einen für die diensthabenden Rot-Kreuz-Helfer. Mit ihren sechseinhalb Metern Länge und mehr als zwei Metern Breite ist die mobile San-Station ein großer Gewinn für den Ortsverein. Die Station gab es bisher auch schon, sie wurde aber – „und das nur bei Großveranstaltungen wie unserem Kinderfest“ – beim Ortsverein Laupheim ausgeliehen. Als Laupheim den Wagen dann verkaufen wollte, wurden Nägel mit Köpfen gemacht.

Höhepunkt des Jahres: Volle Festhalle beim Gemeinschaftskonzert Musikkapelle Schloss Zeil und Musikverein Rot an der Rot

„An der Bar bei der Fasnet 2016 hat es angefangen“, erzählt Bernd Weitgasser, der 1. Vorsitzende der Musikkapelle Schloß Zeil, zu Beginn. Damals sei die Idee geboren worden für ein Gemeinschaftskonzert der beiden Musikvereine. Viele Gespräche, viel Organisation und letztendlich auch viele Probestunden und viel Überei habe es gekostet dieses Gemeinschaftskonzert, das „etwas ganz Besonderes und so etwas wie ein Höhepunkt im Jahr ist“ und das am Samstagabend die Festhalle gefüllt hat. Die neue Ortsvorsteherin von Reichenhofen, Renate Falter, dankte in ihrem Grußwort allen Akteuren des Abends und „Allen, die seit Generationen dafür sorgen, dass unsere Musikkapellen so einen Zuspruch erleben“. Und in der Tat: Wer gekommen war, wurde belohnt. Mit den unterschiedlichsten Stücken, mit Blasmusik vom Feinsten, mit Rock- und Poparrangements und mit viel guter Laune. Ein schöner Beweis, dass Blasmusik hochaktuell und keinesfalls von gestern ist.

Die Stangenbohnen Partei begeistert im Bocksaal

Es war eine gute Idee, die Egbert Dreher da im Sommer hatte. Er fragte bei Larifari nach, ob die Stangenbohnen Partei, die längst ein Highlight der „offenen Bühne“ geworden war, nicht mal einen Konzertabend geben könnte. Und so konnten Jared Rust und Serena Engel vor rund 70 am Freitagabend ihre Bandbreite an Musikalität, Humor und einer gewissen Portion Frechheit beweisen. Rust, der aus den USA stammt, und die Australierin Engel spielten auf Gitarre, Cello, Ukulele und Mundharmonika alles, was Volksmusik, Jazz, Blues und Westernmusik so hergeben. Dass beide noch geniale Stimmen haben, kommt noch dazu. Das Publikum war begeistert, klatschte manchmal mit oder stampfte mit den Füßen. Als Ehrengast wurde „die liebe, schöne Freundin Nadja“ vorgestellt. Die beiden hatten die Darmstädterin bei einem Picknick in Taiwan kennengelernt und sie mit ihrer Querflöte zum Leutkircher Konzert eingeladen.

Neues Schulprojekt „Marabu“ startet an der Gemeinschaftsschule am Adenauerplatz

Leutkirch – „Wer von Euch hat ein Handy?“ Ein paar Viertklässler-Finger gehen hoch. „Jetzt mal ehrlich!“ Zwei, drei Finger kommen dazu. „Und wer weiß, was Cybermobbing ist?“ Keiner meldet sich, aber so mancher hat schon mal davon gehört. Vor der vierten Klasse der Gemeinschaftsschule am Adenauerplatz stehen keine Profis, keine Lehrer und schon gar keine Sozialarbeiter.  Es sind Schüler der neunten Klasse, die hier bereitwillig Auskunft geben. Laura, Paul und Endrit haben sich als sogenannte Schülermedienmentoren ausbilden lassen und stehen jetzt als Ratgeber und Gesprächspartner zur Verfügung. Die Viertklässler passen auf, stellen Fragen und fühlen sich verstanden.

Christian Segmehl und Ludwig Kibler begeistern in der Dreifaltigkeitskirche

Leutkirch – Seit 20 Jahren musizieren sie gemeinsam, sind ein eingespieltes Team und harmonieren vermutlich nicht nur musikalisch – ihre gemeinsamen Silvesterkonzerte in Hofs sind jedenfalls längst Tradition. Dass das Dreamteam Christian Segmehl und Ludwig Kibler auch für andere Jahreszeiten gut ist, merkten die vielen Zuschauer am Sonntagabend gleich zu Beginn des Konzertes. Mit der Sonate in Es-Dur, die Bach eigentlich für Flöte und Basso Continuo komponiert hatte – das Saxophon war zu Bachs Zeiten nämlich noch gar nicht erfunden – ließ den beiden Musikern keine Verschnaufpause und verlangte ihnen einiges ab. Schnelle Läufe, auf dem Klavier wie auf dem Sopransaxophon, wurden virtuos gemeistert und die ruhigen Passagen, vor allem im zweiten Satz, gefühlvoll und gesanglich vorgetragen.

Die Polizei ist zum Schulbeginn an allen Schulen präsent

Leutkirch – Jetzt ist Schulbeginn. Morgens, oft schon vor sieben Uhr geht es los, egal ob an den Schulen in Gebrazhofen oder Aichstetten, am Oberen Graben in Leutkirch oder am Salvatorkolleg in Wurzach. Hunderte von Schülern werden an sämtlichen Schulen mit Schulbussen ankommen, mit Fahrrädern, zu Fuß oder mit dem Eltern-Taxi. Die Dunkelheit kommt im Herbst dann bald dazu. Und gerade für die Allerkleinsten, die Erstklässler ist der sichere Schulweg besonders wichtig. Die Leutkircherin Tamara Hellmann hat ihren Großen, der jetzt in die dritte Klasse am Oberen Graben geht, anfangs noch begleitet. „Zu Fuß gehen ist immer noch am Sichersten“, sagt sie, „bei der Fußgängerampel am Hexenbuckel darf er allerdings bei Grün auch heute nur drüber gehen, wenn er vorher rechts und links geschaut hat.“ Oft sehe sie hier Fahrzeuge, die bei Rot weiterfahren oder, von der Isnyer Straße Richtung Stadtweiher kommend, die Ampel gar nicht wahrnehmen.

40 Interessierte kommen zum Vortrag vom Netzwerk Demenz in den Bocksaal

Drei Männer und 37 Frauen sitzen nachmittags drei Stunden im Bocksaal und lauschen dem Vortrag zum Thema Demenz von Bildungsreferentin Brigitte Restle vom Netzwerk Demenz, das vom Landkreis Ravensburg gefördert wird. Er übernimmt auch die Kosten für die Teilnehmer. Träger sind das Landratsamt Ravensburg und die „Akademie Südwest“ am Zentrum für Psychatrie (ZfP) Weissenau. Neun Module sind insgesamt angesetzt, am ersten Tag stehen das Krankheitsbild, wie man Demenz erkennt und wie man sie behandeln kann auf dem Programm. Vor allem Ehrenamtliche sind gekommen, auch pflegende Angehörige und Betreuende, wie die Frauen von der evangelischen Nachbarschaftshilfe in Leutkirch. Ihre Leiterin, Claudia Roth-Neubauer, ist mit der Hälfte ihrer 20 Mitarbeiter – „fast alles Frauen“ – vertreten, „die bei uns ehrenamtlich helfen“. Jährlich müssen sie sich fortbilden. „Da sind solche Seminare ideal, sie sind kostenfrei und stecken einen ganz breiten Rahmen für uns ab.“

Hans Hellmann ist seit Kurzem stolzer Besitzer eines Cargo-E-Bikes mit drei Rädern

Leutkirch – „Ich habe lange gesucht, fast zwei Jahre“, erzählt Hans Hellmann, „und es erst mit Liegerädern und normalen Dreirädern für Erwachsene probiert, aber das richtige habe ich erst jetzt gefunden.“ Er steht stolz neben seinem E-Bike-Dreirad „CD1 Cargo“ der Berliner Firma HNF Heisenberg und ist sofort bereit, in die funktionalen Details einzusteigen. „Drei Scheibenbremsen,  keine herkömmliche Kette, sondern Zahnriemenantrieb, automatische Schaltung, eine super Beleuchtung fast wie beim Auto, super Bremsen und ein Motor, der für 100 Kilometer locker reicht.“ Das Beste sagt der pensionierte Schulrektor aus Leutkirch, sei aber die Neigetechnik und natürlich die Tatsache, „dass ich 100 Kilo draufpacken kann.“ Vier Sprudelkisten zu transportieren sei überhaupt kein Problem. „Ich merke das Zusatzgewicht beim Fahren gar nicht.“

Acht Kinder führen zum Abschluss des Theaterworkshops beim Kinderferienprogramm ihr eigenes Stück auf

Leutkirch – Keine Viertelstunde hat das Ganze gedauert und Theaterleiterin Steffi Wimmer ist sich hinterher sicher: „So einen schnellen Durchlauf hatten wir noch nie.“ Die Geschwindigkeit war bestimmt der Nervosität geschuldet, aber dem Verständnis und der Spielfreude tat das keinen Abbruch. Langeweile konnte so erst gar nicht aufkommen. Ganz im Gegenteil. Bereits zum 14. Mal kam der vom Jugendhaus organisierte und unterstützte Theaterworkshop im Rahmen des Kinderferienprogramms zustande. Eine gewisse Professionalität ist inzwischen deutlich spürbar.

Beim 12. Bergsprint-Duathlon der TSG-Radsportabteilung siegten Christian Völz und Michael Walther

Leutkirch (cik) – Zum Glück hatte der Regen aufgehört. Zum Startschuss um 17 Uhr waren die Temperaturen ideal, der Boden aber noch nass und deshalb rutschig, als die 18 Läufer zu am Gänsbühl starteten.  0,9 Kilometer ging es für sie durch die Altstadt, teilweise auch ganz schön steil hinauf. Schnell mussten sie sein, denn die Radler warteten schon in der Wechselzone auf Ablösung, um ihrerseits drei mal eine 2,3 Kilometer lange Runde (rund um die Altstadt mit diversen Steigungen am Hexenbuckel und über die Schneegasse hinauf zur Wille) zu absolvieren. Die Läufer konnten sich kurz ausruhen, um anschließend nochmals zwei Runden zu absolvieren.

Murat Parlak spielt zum 14. Mal in Leutkirch – vor vollen Rängen und begeisterten Fans in der Festhalle

Leutkirch – Der Bösendorfer klingt wunderbar. Die Saitenverstärkung übers Mikrophon hätte es eigentlich gar nicht gebraucht, denn Murat Parlak kann sowieso volle Pulle und beherrscht das Instrument virtuos, das noch vom Abschlusskonzert der Sommerakademie Leutkirch bestens gestimmt zum Auftritt bereit stand. Christian Skrodzki begrüßte „den Mann der ersten Stunde, einen Freund und treuen Leutkirch-Fan“ bereits zum 14. Mal. „Und gefühlt zum 14. Mal spielt er in der Festhalle“, so Skrodzki. Die Erinnerung an den überwältigenden Auftakt im Jahr 2003 „draußen am Stadtweiher auf dem Floß“ ist immer noch frisch, aber so etwas ist im Allgäu einfach selten. „Eigentlich ist er ja froh, dass das Wetter nicht mitspielt, denn bei unter 18 Grad laufen seine Finger nicht“. Seine Fingerfertigkeit konnte der Vollblutmusiker, der gerade mit Theaterproduktionen in Weimar und Zürich beschäftigt ist und für Leutkirch einen Auftritt in Berlin abgesagt hat, dann wieder einmal voll unter Beweis stellen.

Gemeinschaftsschule Leutkirch erhält die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Leutkirch – Sie ist schon ein wenig stolz, dass sie dieses Projekt an die Gemeinschaftsschule geholt hat. Referendarin Stefanie Braun weiß, „dass es jetzt wachsen muss, denn das war erst der Anfang.“ Bis jetzt sind Unterschriften gesammelt und Vereinbarungen getroffen worden, mit denen sich jedes Kind verpflichtet, aktiv gegen Ausgrenzung und Diskriminierung vorzugehen. Dass Ausgrenzung und Rassismus immer ein Thema an Schulen ist, weiß sie aus dem Alltag. Beim Abschlussabend der 4. Klassen in der Festhalle wurden ein großes Metallschild und eine Urkunde vom Vertreter der Landeskoordination Christoph Preuschoff überreicht. Jetzt sei die Gemeinschaftsschule eine von 180 Schulen in Baden-Württemberg und 2000 in ganz Deutschland, die sich aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung stellen wollen.

Leutkirchs Schulsozialarbeit – eine der ersten im ganzen Land – wird 25 Jahre alt

Leutkirch – Sie sehen sich als „Anwälte für die Kinder“, und sind überzeugt, „dass das System Schule auch weiterhin noch viel Unterstützung brauchen wird“. Die sechs Schulsozialarbeiter an den städtischen Schulen in Leutkirch sind sich einig: „Unsere Arbeit ist längst akzeptiert – bei Lehrern, Eltern und auch bei der Stadt.“ Insgesamt 3,2 Stellen teilen sie sich, die von der Stadt Leutkirch mitfinanziert werden. Ein Drittel der Kosten trägt der Landkreis. Voll des Lobes sind die Sechs über die städtische Zusammenarbeit: „Margot Maier unterstützt uns, wo es geht, das ist eine perfekte Zusammenarbeit.“ Einig sind sich die sechs auch darin, „dass unsere Arbeit aber immer noch viel zu wenig ist.“

Buntes, fröhliches Kinderfesttheater: Jeder sollte ein Heinzelmännchen haben!

Leutkirch – Mit „leuchtenden Kinderaugen, mitreißenden Liedern und bunten Bildern auf der Bühne“ hat Bernhard Göser, der Vorsitzende des Kinderfestausschusses, in seiner Begrüßung zur Theaterpremiere nicht zuviel versprochen. Traumhafte Kostüme und lustige Texte hätte er auch ankündigen können, oder den Platzmangel auf der Bühne, weil teilweise mehr als 130 Kinder gleichzeitig im Einsatz sind. Denn was die Grundschule am Oberen Graben im diesjährigen Kinderfesttheater zeigt, ist an Buntheit und Bühnenpräsenz kaum zu überbieten. Unter der Leitung von Ulrike. Thomiczek tanzen, singen und spielen insgesamt 150 Kinder – am Ende sogar alle gleichzeitig – das Kindermusical „Möppi & Co“.

2:2 – perfektes Ergebnis beim Freundschaftsspiel

Leutkirch (cik) – „Ein faires, ein schönes, ein richtiges Freundschaftsspiel eben“, sagte Trainer Mario Belfiore kurz vor Ende des Spiels am Sonntagnachmittag. Er war stolz, dass nichts Nennenswertes passiert ist. Keine groben Fouls, keine schweren Verletzungen und ebensolche Fehler – und jede Menge Tore. Zur Halbzeit hatten die Gäste aus Castiglione noch 2:1 geführt. Den Sieg hätten sie gerne mit nach Hause genommen. Aber mit dem Anschlusstreffer zu Beginn der zweiten Halbzeit, stand auch das Endergebnis fest. 2:2 trennten sich die beiden Mannschaften aus Leutkirch und Castiglione.