Alle Artikel von Carmen Notz

Über Carmen Notz

Freie Journalistin für die Beilage "Leutkirch hat was" seit 2008 und der online-Zeitung "Wir in Leutkirch" seit Herbst 2013, beides Produkte der Schwäbischen Zeitung, Lokalverlag Leutkirch.

Einladung zum Adventskonzert der Musikkapelle Urlau und des Kirchenchors Urlau

die Musikkapelle Urlau teilt mit:Wir laden Sie herzlich zum diesjährigen Adventskonzert am Samstag, den 08.12.2018 um 20.00 Uhr in die Dorfhalle Urlau ein. Zu Beginn des Konzertes spielt ein Holzbläserensemble der MK Urlau und anschließend die Gruppe „Unisono“. Danach wird sie der Kirchenchor, unter der Leitung von Sieglinde Butscher, auf die besinnliche Zeit einstimmen. Nach der Pause spielt die Musikkapelle Urlau für sie. Unser Dirigent Axel Menig hat ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm passend zur Adventszeit zusammengestellt.

Weihnachtsmarkt in Reichenhofen am 15. Dezember: Patchwork-Frauen nähen kunstvollen Hauptpreis

Reichenhofen – Seit 2006 gibt es in Reichenhofen eine Gruppe Frauen, die ihrem Hobby Patchwork-Näharbeiten, auch Quilten genannt, nachgehen. Sie treffen sich regelmäßig und alle zwei Jahre machen sie sich gemeinsam an ein großes Projekt. Patchwork heißt, aus verschiedenen Stoffmustern , -arten oder -stücken etwas zusammenzunähen, entweder Textilien für den Haushalt und Alltag, aber auch Dekorationen, Taschen, Kissen uvm. Die Reichenhofener Frauen, die sich Stich-Punkt-Quilter nennen, haben rund 200 Stunden benötigt, um von Hand eine große Tagesdecke zu nähen. Dieses bunte Kunstwerk ist wieder einmal mehr der Hauptpreis der großen Tombola beim Weihnachtsmarkt vor und im Pfarrstadel in Reichenhofen, der seit 2008 veranstaltet wird. Er findet nur am Samstag, 15. Dezember, von 16 bis 21 Uhr statt.

Konzert der Stadtkapelle mit Jugendblasorchester – Hohes Niveau und gefeierte Solisten

Leutkirch – Die Stadtkapelle Leutkirch hat bei ihrem Herbstkonzert in der Festhalle wieder souverän aufgespielt. Unter Leitung von Stadtmusikdirektor Wolfgang Halder, mit einem anspruchsvollen Programm, Höhepunkt ist die Musik von „Les Miserables“. Auch das Jugendblasorchester hat eine ansprechende Leistung gezeigt. Danach Partytime, traditionell mit Leberkäse und Kartoffelsalat. Die Halle ist am Samstagabend nicht ganz rammelvoll, aber gut besucht. Simon Weiss vom Vorstand begrüßt herzlich, besonders Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle, die Ehrenmitglieder, die Vertreter der umliegenden Kapellen, die Gäste aus den südfranzösischen Partnerstädten.

Sportliches Mega-Event mit rund 320 Radfahrern und Mega-Ergebnis: 23.682 Kilometer, bzw. 11.841 Euro Spenden für vier soziale Einrichtungen – Firmenteam ingenics siegt

Leutkirch – Die Leutkircher Festhalle wird meist für Konzerte, Ausstellungen oder Feierlichkeiten genutzt, aber am Samstag, 5. November fand zum ersten Mal etwas ganz Anderes und Neues in der Region statt: Der erste große Indoor-Cycling-Marathon als Großveranstaltung mit Benefiz-Charakter und 104 aufgestellten Spinningrädern. Acht Stunden lang wechselten sich Teams mit rund 320 Radsportlern ab, um Kilometer für Kilometer eine möglichst große Spendensumme zu erradeln. Fetzige rhythmische Musik, Hunderte von sportlichen Akteuren, etliche Freunde, Fans und Zuschauer spornten die Radler an, super Stimmung den ganzen Tag lang und viel Schweiß – ein sportliches Fest, das alle begeisterte. Und eine tolle Idee zum Stadtjubiläum 1250 Jahre Leutkirch. Das Beste daran: Nicht nur Sport und Spaß als Gemeinschaftserlebnis stand im Vordergrund, sondern vor allem der gute Zweck: Für jeden Kilometer bezahlten die Sponsoren der Teams 50 Cent als Spende. Nach acht Stunden am Stück hatten die Teams zusammen 23.682 Kilometer erradelt und auch sich selbst eine tolle Leistung abverlangt. Vier soziale Einrichtungen erhielten die sagenhafte Spendensumme von 10.000 Euro!

Bürgerball mit tollem Jubiläumsprogramm – Danza Furiosa zeigt zwei Mal atemberaubende Show

Leutkirch – Der Bürgerball ist einer der vielen Höhepunkte im Jubiläums-Fasnetsprogramm der Nibelgauer. Zum 60. Geburtstag hatten die Narren ein ganz besonderes Programm mit lauter Höhepunkten zusammengestellt, eine Show jagte die nächste, von amüsant bis neckisch, von glitzernd-feurig bis atemberaubend war alles dabei. Dazwischen gab es Gesang und Schunkelrunden, Garde- und Showtänze. Rundum ein gelungener ausverkaufter Bürgerball in einer außergewöhnlich dekorierten Festhalle. 1360 freiwillige Arbeitsstunden der NZ-Mitglieder stecken in einer Deko, die das Narrenzunftjubiläum mit dem Stadtjubiläum 1250 Jahre harmonisch verbunden haben. Narrenmasken und -häser von heute und früher wurden zu  historischen Ansichten der Stadt Leutkirch platziert – eine tolle Idee. Das Prinzenpaar Alexandra und Michael thronten hoch oben über dem Elferrat auf dem Balkon. Präsident Thomas Blum, das Prinzenpaar samt Präsidium begrüßten die Gäste, die Prinzengarde eröffnete mit dem Gardetanz und der Fanfarenzug mit schmissigen Stücken den Bürgerball.

Festakt: 60 Jahre Narrenzunft Nibelgau – Fasnet muss aus dem Herzen kommen: Zeitzeugen erzählen live und urig

Leutkirch – Wie im Januar vor 60 Jahren zur Gründung der Narrenzunft Nibelgau versammelte sich zum Festakt am 30. Januar 2016 das Präsidium mit allen Zunfträten, Ehrenmitglieder, ehemalige „Würden- und vor allem Ehrenhutträgern wie Wolfgang Wild und der ehemaliger Schultes Kurt Lillich sowie Sponsoren und weitere geladene närrische Gäste im Saal des Hotel Post, um das runde Jubiläum zu feiern und Rückblicke auf allerlei Art und Weise zu halten. Präsident Thomas Blum begrüßte die Anwesenden und Bürgermeister „Schultes“ Martin Bendel wünschte eine Fasnet ohne Händel in schön gedichteten Versen. Nach einem wunderbaren Narrenschmaus mit Rouladen vom Rind und Knödel aus Kartoffeln begann eine Reise in die tiefe närrische Vergangenheit bis zum Jahr 1628, als man in Leutkirch nur drei ganze Tage närrisch sein und man nur auf der Straße feiern durfte. Es sollte noch 333 Jahre dauern, bis eine Narrenzunft Nibelgau in Erscheinung trat…..

Unzählige Fasnetsfans erlebten 7 Musikbälle in Unterzeil – 100 Akteure und Helfer rund um die Bühne im Einsatz

Unterzeil – Die Musikbälle im Feuerwehrhaus Unterzeil sind legendär, die Karten schnell vergriffen. Die Fasnet 2016 ist kurz und bald nach Dreikönig fanden die ersten Bälle der Musikkapelle (MK) Schloß Zeil statt. Das Motto lautete „Mädschig, Magie und Zauber“ und der Saal war entsprechend mystisch-schummrig und mit vielen bunten Lichtern geschmückt. Nach dem gewollt umständlichen Auftritt des berühmten Dreigestirns Karle (Andy Wolf), dessen Frau Klara (Claudia Miller) und der ewig-kichernden Mina (Martina Wolf), die gleich mal ordentlich Zauberpulver verstreuten, wurde ein Programm-Feuerwerk gezündet, dem es an nichts fehlte.

Landfrauen Gebrazhofen lassen Riesenhüte tanzen: Beeindruckende Hutkreationen & tolles Ballprogramm

Gebrazhofen – Sie sind ihrem Ruf wieder einmal voll und ganz gerecht geworden. Die Landfrauengruppe Gebrazhofen lud zum Fasnetsball nur für Frauen und das Motto „Mut zum Hut“ inspirierte wie jedes Jahr die zahlreichen Gäste. Sie kamen mit Kopfbedeckungen aller Art, vom chicen Headpiece über selbstgenähte Blumenwiesenhüte, blinkenden Chapeaus bis hin zum balancierenden bayrischen Weißwurst-und-Brezel-Teller inklusive entsprechende Kostümierungen. Und sie kamen aus der ganzen Region, um gemeinsam einen närrischen Abend in Gebrazhofen zu verbringen. Bezeichnend für den Landfrauenball ist nicht nur das  ausgefallene Programm und das kulinarische Erlebnis, ein Stimmungsgarant ist auch Musikus, Sänger und „womanizer“ Dieter Kölbl, der mit Piano, PC und scharfen Sprüchen 300 Frauen auf Trab hält.

Neuer Rekord: 90 Frauen kommen zum Begegnungstag – Referent Josef Epp begeistert mit Worten und Büchern

Leutkirch  – Einen regelrechten Ansturm hat es nicht nur zum diesjährigen Frauenbegegnungstag der Landfrauenvereinigung des Katholischen Frauenbunds im Bocksaal gegeben, auch Referent Josef Epp wurde nach seinem Referat belagert und musste etliche seiner Bücher mit Widmungen versehen. Hedwig Seidel-Lerch freute sich sehr über den neuen Besucherrekord und begrüßte  90 Frauen aus Leutkirch, Kißlegg, Bad Wurzach und Bayern. Es ging um die Macht der Worte, denn Worte, einmal ausgesprochen, könnten nicht mehr zurückgenommen werden, auch eine „Entschärfung“ sei schwierig. Das Wort ist beim Gegenüber angekommen, positiv oder negativ, so Josef Epp.

Musiker der Großen Kreisstadt Leutkirch eröffnen Stadtjubiläum 1250 Jahre: Vom Nibelgau zur Mittelerde, über den Orient zum Bigbandsound – ein Konzerterlebnis

Leutkirch – Am Dreikönigstag 2016 wurde das Stadtjubiläum „1250 Jahre urkundliche Erwähnung der Stadt Leutkirch im damaligen Nibelgau“ durch das Sinfonisches Blasorchester SBLA mit etwa 70 Musikern aus allen 15 Kapellen der Stadt und ihren Teilgemeinden mit einem grandiosen Konzert in der Festhalle eröffnet. Mit dem „Reinhören“ in die Generalprobe am Morgen und der zusätzlichen Bestuhlung des Lohbodens konnten mehr als 750 Bürger das wundervolle Konzert miterleben. Zur Aufführung kam die erste Sinfonie des holländischen Komponisten Johan de Meij „The Lord of the rings“, ein Höchststufenstück mit Klängen aus mystischen Welten, meisterhaft einstudiert von Dirigent Thomas Wolf aus Unterzeil. Er und Dirigent Luis Lau aus Diepoldshofen haben bereits 2014 mit den Vorbereitungen zu diesem Orchesterprojekt mit Eröffnungskonzert zum Stadtjubiläum begonnen. Die unzähligen Organisations- und Probenstunden haben sich gelohnt, der Beifall am Schluss wollte nicht enden.

Only for Women: Zum Eventabend der Leutkircher Bank kommen 500 Frauen und genießen das Ambiente

Leutkirch – Zum fünften Mal hat die Leutkircher Bank zum Abend – nur für Frauen –  bzw. only for women, in die Festhalle eingeladen. Nach dem Anschreiben an die weiblichen Mitglieder sei innerhalb von zwei Tagen alle Plätze vergriffen gewesen und es blieb eine lange Warteliste. Das zeigt, wie sehr diese aufwendige Image-Veranstaltung mit musikalischem oder kulturellem Programm, inklusive einem Büfett, das keine Wünsche offen lässt, bei den Frauen der Region ankommt. Jimmy Kelly war der Star des Abends und wurde nach seiner Show noch zwei Stunden mit CD- und Autogrammwünschen belagert.

Amüsante Performance im Bocksaal: Christian Netti verknüpft skurrile Comedy mit verblüffender Zauberkunst

Leutkirch – Unter dem Dach Larifari hat Christian Netti am vergangenen Freitag zu seiner fünften Comedy-Show in Leutkirch eingeladen. Vom harmlosen Kindergeburtstag inklusive Harry-Potter-Verunglimpfung spannte sich der wortwörtlich zauberhafte Bogen zu den Netti-Figuren Heavy-Metal-Fan Destruction Dieter und dem Super-Allgäuer Donde, die er beide als Verwandlungskünstler gekonnt parodierte. Christian Netti holt beim Trick  „Hasenwanderung“ keine Kaninchen aus dem Hut, er versetzt das Publikum in amüsant-komische Situationen, unterhält mit beiläufig locker oder auch scharf gesetzten Pointen und überrascht immer wieder mit echter Zauberkunst. Bei seiner Zugabe vom improvisierten Theater auf Publikumszuruf landete er einen zusätzlichen Volltreffer mit viel Beifall. Es ist traurige Wahrheit oder neue Herausforderung, dass sich heutzutage ein Zauberkünstler auf Kindergeburtstagen richtig anstrengen muss, um annähernd das vielgerühmte Harry-Potter-Niveau inklusive Pseudo-Lateinischen Zaubersprüchen seiner jungen Zuschauer zu erreichen. Christian Netti will genau das nicht und versucht es mit Holzhasen, bunten Malbüchern und dem altmodischen Abrakadabra-Simsalabim.

Sommerabend-Gaudi mit Schlanz: Im vollen Biergarten des Hirsch in Urlau liefern sich zwei Ensembles fetziges Duell

Urlau – Unter dem Motto „Blech-Duell“ haben die beiden Hirsch-Pirsch-Brothers-Eventmanager Luis Lau und Tobias Pflug eine zünftige Biergarten-Gaudi mit den lokalen Ensembles D’Woizahuper und Allgaier Schlanzlmusi arrangiert. Weder das Thermometer, noch die Stimmung gingen am Freitagabend, 3. Juli, im vollbesetzten Biergarten des Dorfgasthauses Hirsch in Urlau zurück – im Gegenteil, denn gleich zwei Volksmusikgruppen heizten mit flotten Melodien, lustigen Liedern, Polkas und Märschen ein. Den Auftakt machten die 15 Sunnyboys der Gruppe D’Woizahuper, anschließend konnten die gutgelaunten Gäste die einzige rollende Gummiwagenbühne mit Porsche-Traktor der Region bestaunen, das Markenzeichen der Allgaier Schlanzlmusi.  Christian Wolf vom Blechblasorchester mit Vorliebe für Weizenbier und Denis Spieß von der Musi mit Schlanz und Porschefahrer ließen keine Gelegenheit aus, sich gegenseitig auf die Schippe zu nehmen.

Geburtstagsfest mit Schlanz und bester Partystimmung: Losamol und Blosamol bringen das Publikum zum Rasen

Unterzeil  – Das Musikfest zum Fünfjährigen des urigen Ensembles Allgaier Schlanzlmusi hat das Feuerwehrhaus Unterzeil am Samstagabend erbeben lassen. Ein wogendes Meer aus Dirndln, karierten Hemden und Lederhosen ließ sich von einer der angesagtesten Mundart-Bands Losamol mitreißen und war von der ersten Minute an voll dabei. Einige Musiker der Allgaier Schlanzlmusi gaben als Partnerband „Blosamol“ den perfekten Blechbläsersound und Rhythmus dazu.  Zwei bekannte Gruppen des Woodstocks der Blasmusik heizten beim Geburtstagsfest ein: Fünf fesche Burschen, genannt Quattro Poly, übernahmen das Warm up und spielten sich in die Herzen der Gäste.

Erster Renovierungsabschnitt an der Kirche Diepoldshofen ist bald beendet – Neue Treppe und Turmsanierung folgen

Diepoldshofen – Seit Herbst 2014 laufen die Renovierungsarbeiten an der Pfarrkirche St. Johann Baptist in Diepoldshofen. Die Sanierung des Dachstuhls war aufgrund des maroden Dachtragwerks dringend notwendig geworden. Derzeit wird die Außenfassade neu bemalt. Ab September geht es an die Turmsanierung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 739.000 Euro wobei die Pfarrgemeinde fast 74.000 Euro an Spenden aufbringen muss.  „Für die Arbeiten am Dachstuhl wurde zur Sicherheit der Kirchenbesucher auch innen ein Gerüst angebracht“, sagt Oliver Gegenbauer, dessen Architekturbüro mit der Sanierung betraut ist. Kirchenrestauratorin Viola Lang aus Ulm war einige Wochen mit Ausbesserungen an der Decke beschäftigt. Die Pfarrkirche wurde vor etwa acht Jahren innen renoviert, damals waren die Mängel am Dachstuhl jedoch noch nicht bekannt.

TSG: „Fit mit Musik“ verabschiedet Margit Kindler nach 42 Jahren als Vorsitzende – Angela Kupzok ist Nachfolgerin

Leutkirch – Es gibt nur wenige Funktionäre in der TSG, die auf ein so langes ehrenamtliches Engagement blicken können wie Margit Kindler (Bildmitte). Als Frohnatur und emsige Organisatorin, als sportliche Kameradin und als Vorsitzende der TSG-Abteilung „Fit mit Musik“ wurde sie sehr geschätzt und auf eigenen Wunsch bei den kürzlich vorgenommenen Neuwahlen verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Angela Kupzok, die seit zwei Jahren begeistertes Mitglied ist. Die Frauen-Gymnastikgruppe wurde 1972 von Helena Hoffmeister unter dem Namen „Jazzgymnastik“ gegründet mit anfangs zehn bis 15 Frauen. Das neue daran war, Gymnastik auf Rhythmus nach fetziger Musik zu machen.

Musikkapelle Schloß Zeil und die „Fasnets-Oberstufe“: Tausende von Gästen bei 100 Musikbällen in 33 Jahren

Schloss Zeil – Der Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad der Zeiler Musikbälle sind in drei Jahrzehnten permanent angestiegen und beim einzigen Vorverkaufstermin sind die vielen Eintrittskarten für sechs Veranstaltungen im Nu vergriffen. In dieser Fasnetssaison wurde zum 100. abendlichen Ball eingeladen und zudem war 2015 das 33. Jahr dieses renommierten Veranstaltung. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hat Ideengeber, Programmgestalter und Theatertalent Andy Wolf aus Unterzeil (Bild, rechts), der 29 Jahre lang bis 2009 auch der Vorsitzende der Musikkapelle (MK) Schloß Zeil war. Sein Nachfolger Bernd Weitgasser war, wie die meisten Beteiligten, von Jugend an in die Musikbälle integriert. Das überdurchschnittliche Engagement aller Musikanten und das seit bereits zwei Generationen, zeichnet die Gemeinschaft dieser MK ganz besonders aus.

Tolles Zirkusprogramm mit vielen Akteuren und spektakulären Auftritten beim Bürgerball

Leutkirch – Am Samstag, 14. Februar, und es war Valentinstag, fand in der wunderbar dekorierten Festhalle der Bürgerball statt. Alle (erkennbar-verkleideten) Frauen bekamen gleich am Eingang eine lachsfarbene Rose von der Narrenzunft Nibelgau überreicht. Bei bester Fasnetslaune genossen alle das abwechslungsreiche Manege-Frei-Programm, in bewährter Manier moderiert von Zirkusdirektor Freddy Holzmüller, der natürlich auch mit Gesang für Stimmung und Schunkelrunden sorgte. Zahlreiche Akteure der Narrenzunft, die Garde, der Zauberer Meister André sowie BBB Bliems Bunte Bühne sorgten für ein Spektakel nach dem anderen. Die Showtanzgruppe der NZ ließ sogar einen Alptraum-Zirkus aufleben. Die Tanzkapelle ENJOY heizte den Ballgästen ordentlich ein und die Tanzfläche war im Nu proppevoll. Das Chaos-Orchester aus Neukirch ließ um Mitternacht die Festhalle beben und keinen hielt es mehr auf dem Stuhl.

Der Gohrersberg im Kreuzthal – das Skigebiet vor der Haustüre mit Flutlichtbetrieb

Kreuzthal/Eisenbach – Wintersportler können mit diesem Winter bis jetzt zufrieden sein, liegt doch bis in tiefe Lagen der heißersehnte Schnee. Loipen sind gespurt und auch die nahen Liftanlagen in Betrieb. Eine davon ist der Skilift Gohrersberg vor dem Ortseingang Eisenbach, der auch von vielen Leutkirchern gern genutzt wird. Wir stellen den kleinen Skilift vor. Der Journalist und Agrarwissenschaftler Dr. Rudi Holzberger ist gebürtiger Kreuzthaler und ihm liegt seine Heimat sehr am Herzen, auch wenn er jetzt in Oberschwaben wohnt. Skifahren und Kreuzthal, das gehört für viele zusammen und als der Vorbesitzer Peter-Michael Rath den Betrieb des Gohrersberglift aufhörte, kaufte Rudi Holzberger 2005 den Lift samt alter Pistenraupe ab. Damals konnte noch keiner ahnen, dass einige Jahre später der dritte Lift im Kreuzbachtal (Familie Merk) abgebaut werden würde. Mit viel Idealismus wollte Rudi Holzberger das kleine Wintersportgebiet, wo man übrigens auch toll Schneeschuhtouren machen kann, erhalten.

Charly Wehrle schreibt mit seinem sechsten Buch ein Dankeschön ans Leben – Demnächst sind Lesungen

Nannenbach – „Der Sturz ins Glück“ hat Charly Wehrle sein sechstes Buch genannt, das seit Oktober 2014 im Buchhandel ist. Zu seinem 65. Geburtstag sieht er dieses Werk als Dankeschön für viele schöne Stunden und Erlebnisse seiner Jahre im Werdenfelser Land von 1971 bis 2009. Als Bergsteiger sowie als langjähriger Hüttenwirt im Wetterstein setzt er sich bei vielen Geschichten mit Glück und Tragik des Lebens auseinander. Warum der gebürtige Wangener, Metzgermeister und Naturmensch überhaupt Bücher schreibt, ist auf Erlebnisse in Afrika zurückzuführen. Als er 1994/95 im Mondgebirge in Uganda unterwegs war mit Besteigung des Ruwenzori sowie des Mount Kenia war es ihm wie eine Offenbarung: „Es muss sich etwas ändern in meinem Leben. Ich kann nicht immer nur für mich reisen und bergsteigen, ich möchte etwas Kulturelles schaffen, etwas für andere, etwas das bleibt“, erinnert sich Charly Wehrle an seine damaligen Gedanken.