Alle Artikel von Wolfgang Roth

Lebendiger Ausdruck tiefer Volksfrömmigkeit in Engerazhofen

Engerazhofen-Zum diesjährigen La-Salette- Kapellenfest in Engerazhofen haben sich am Sonntagvormittag auf dem Fuchsberg in der Mulde vor der Wallfahrtskapelle zahlreiche Gläubige eingefunden. Das Besondere in diesem Jahr: Am 19. September 1866 wurde die Kapelle geweiht zu Ehren „Unserer Lieben Frau von La Salette“. Und heuer jährt sich dieser Tag zum 150. Mal. Der Ursprung dieser Kapelle liegt in den Hochalpen Frankreichs bei Grenoble. 20 Jahre zuvor, also 1846, erschien zwei Hirtenkindern die Jungfrau Maria. Sie wurde von den Kindern „schöne Dame“ genannt und weinte vor Kummer und übergab den Kindern Botschaften. Die Allgäuer Panoramalandschaft zeigt sich an diesem Septembermorgen von ihrer allerschönsten Seite, strahlend blau der Himmel, eine klare Weitsicht vom Fuchsberg aus in alle Richtungen.

Jogginglauf über das Pedal: Abschluss der Orgelmatinee zur Marktzeit 2016

Ganz im Zeichen der klanglichen Möglichkeiten der Karll- Orgel stand dieses letzte Konzert der Matinee zur Marktzeit des Jahres 2016. Im ersten Stück öffnet sich dem Zuhörer ein großer  Kathedralraum, dessen Schönheit und Würde vom Organisten musikalisch dargestellt wurde. Im Verlaufe verschwimmt dieses Bild in nebulöser Ferne, einem Trugbild gleich. Ein heroischer Marsch mit Vor-und Nachschlag zeigte, dass die Orgel ein Instrument ist, das festliche Atmosphäre verbreitet und etwas Majestätisches hat. Der am 8. Oktober 1870 geborene Komponist und berühmte Orgelvirtuose Louis Vierne studierte bei Cesar Frank und Charles Widor und war ab 1900 Organist an Notre-Dame in Paris bis zu seinem Tode. Neben der Orgelmusik komponierte er auch symphonische Orchesterwerke und Chorwerke. Im letzten Stück spielte Jürgen Sonnentheil aus den „Pieces de Fantaisie“, op. 53. Es handelt sich dabei um eine Sammlung kurzer Kompositionen, die der Komponist teilweise nur für den Konzertgebrauch komponiert hat.

Barockfest in der Kunstschule: Vor Kreativität, Spontanität und Freude übersprudelnde Jugendkunstaktion

Leutkirch-Eine ausgesprochen lebendige und kreative Kunstaktion hat es in der Kunstschule Sauterleute im Leprosenhaus an der Memminger Straße am Samstag, 23. Juli, gegeben. Die Kunstschule unter der Leitung von Elisabeth Sauterleute startet mehrere Aktionen im Leutkircher Jubiläumsjahr: In Kooperation mit Schülern aus der vierten bis siebten Klasse der Gemeinschaftsschule ein Filmprojekt, mit Flüchtlingskindern im Alter zwischen vier und zwölf Jahren eine Aktion, in der Episoden aus der Stadtgeschichte dargestellt werden sollen. An diesem schwülen Samstagnachmittag gab es eine Performance unter dem Motto Barockkrimi. Die Schauspielerinnen und Schauspieler waren mit ausladenden Papierkleidern ausstaffiert und herrlich geschminkt. Sie wollten kein herkömmliches Theater, sondern eine improvisierte Szenenfolge zur Aufführung bringen.

Eröffnung der diesjährigen Orgelmatinee- Reihe in St. Martin

Leutkirch-Unter dem Motto „Orgel trifft Saxophon“ konzertierten am Samstagvormittag in der St. Martinskirche Christian Segmehl, Saxophon, und Franz Günthner, Orgel. Bei frühlingshaften Temperaturen passte das erste Stück von Johann Sebastian Bach, der Sonate in g- Moll, hervorragend zur äußeren Stimmung. Im ersten quirligen Satz konzertierten die beiden Instrumente spielerisch. Der zweite Satz war geprägt von einem weichen, beinahe gehauchten Sopransaxophon. Die klassische Klangfarbe dieses Holzblasinstruments, bei dem jeder Ton geradlinig dahinströmte, beeindruckte. Im dritten Satz, wiederum in recht hohem Tempo, wurde aus der kleinen Truhenorgel ein Instrument mit deutlicher, fast schriller Durchschlagskraft.

Junge Popmusiktalente der Jugendmusikschule musizieren herzerfrischend

Leutkirch – Beim vierten Popabend der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu in Kooperation mit der VHS Leutkirch und der Jugendmusikschule Bad Wurzach sind die zahlreich erschienenen Zuhörer voll auf ihre Kosten gekommen. Unter der Leitung der Musikschullehrer Klaus Strobel, Bernhard Sinz und Corinne Choi-Schutz legten die jungen Musikerinnen und Musiker, die sich mit Haut und Haaren dieser Musik verschrieben haben, Auftritte aufs Parkett, die an das Original leicht heranreichten bzw. dieses teilweise sogar übertrafen. Da gab es gefühlvolle Rock-/Pop- Balladen zu bestaunen. Über eine umwerfende Bühnenpräsenz verfügen die angehenden oder bereits ausgereiften sogenannten „Rockröhren“.

Kirchenkonzert in Merazhofen: Wenn Musik die Herzen berührt

Merazhofen-Ein mitreißendes Kirchenkonzert hat am Samstagabend in der voll besetzten Kirche in Merazhofen innerlich zutiefst aufgewühlt. Die Kirchenchöre aus Gebrazhofen und Oberessendorf ernteten am Ende den wohlverdienten Applaus für ihr Chorprojekt. Die Leitung lag in den Händen von Johannes Tress und Wenzel Langenmayer, den Dirigenten der jeweiligen Kirchenchöre. Die Chemie stimmte, das war vom ersten bis zum letzten Ton spürbar. Die Messe in G von Franz Schubert (1797 bis 1828) ist dem Brevis-Typ zuzurechnen. Sie ist bei Kirchenchören wegen ihrer liedhaft-schlichten Melodik sehr beliebt und verfehlt dadurch ihre volkstümliche Wirkung nicht.

Kultfilm im Kino Centraltheater: Bilder aus einer längst vergessenen Zeit

Leutkirch-Der Allgäuer, was macht den Bewohner dieses so liebreizenden Landstrichs mit seinen sanften Endmoränenhügeln, seinen unberührten Gegenden, seinen Wetterextremen aus? Bei der Aufführung des Kultfilmes „Wallers letzter Gang“ am Freitagabend freute sich der Vorsitzende des Cineclubs Wolfgang Bietsch über das ausverkaufte Haus. Nach 30 Jahren wurde nun der Film in digitaler Qualität als Preview, einer Art Testveranstaltung, aufgeführt. Kinostart soll im Oktober dieses Jahres sein. Regisseur Christian Wagner hing noch in Ulm auf dem Bahnhof fest, er stieß im Laufe der Aufführung dazu. Schon die letzten zehn Minuten der knapp zweistündigen Aufführung zeigten ihm, dass der Film seine Wirkung nicht verfehlt hat.

Kino Centraltheater: Ein ungleiches Brüderpaar gerät sich in die Wolle

Leutkirch-Der Regisseur persönlich hat sich am Freitagabend im Leutkircher Kino die Ehre gegeben: Tom Sommerlatte. Seine sommerlich- leichte deutsch-französische Komödie „Im Sommer wohnt er unten“ kam beim Publikum bestens an. Es geht darin um die Geschichte zweier ungleicher Brüder. Es kommt zu deutlichen Spannungen zwischen beiden, nachdem der Karrierist David mit seiner Frau Lena eine Woche zu früh im elterlichen Sommerdomizil an der Atlantikküste auftaucht und seinem Bruder David, der dort mit seiner französischen Freundin Camille und ihrem Sohn lebt, in die Quere kommt.

Drei-Kontinente-Abend: Beschwere dich nicht über die Dunkelheit, zünde ein Licht an!

Leutkirch-Unter diesem Motto ist der gesamte „Drei Kontinente- Abend“ am Mittwochabend im Cubus in Leutkirch gestanden. Drei soziale Projekte wurden präsentiert und gewürdigt, die auf drei Kontinente verteilt sind und eines gemeinsam haben: Sie wurden alle von engagierten Bürgern von Leutkirch aus ins Leben gerufen. Schulleiter Eugen Hoh als Hausherr begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher dieser einmaligen Benefizveranstaltung und bedankte sich im Namen des HMG für dieses großartige Engagement. Alle drei Projekte haben mit der Schule zu tun. Initiatorin des Abends war die ehemalige HMG-Lehrerin Claudia Bühler. Am Anfang wurde das Theaterstück „Schwarz auf Weiß“ von vier Flüchtlingen aus Gambia gespielt, die Schwäbische Zeitung berichtete über die Premiere. Es bewegte zutiefst.

Starkstrom-Rock in mitreißender Performance

Leutkirch-Wer bis dahin die Rolling Stones schon irgendwie ab und zu mal gehört hat und auch gut fand, hat spätestens am Sonntagabend beim rockigen Jahresausklang des Larifari-Kulturvereins Leutkirch den echten Geschmack am harten Rock entdeckt. Die Coverband Bigger Bang mit ihren Protagonisten Uli Heinzle (Gesang), Dodi Metaxa (Gitarre), Jörg Berger (Gitarre), Rolf Pecher (Bass) und Joachim Hutter (Drums) haben sich allesamt der Musik ihrer großen Idole, der Rolling Stones, mit Haut und Haaren verschrieben.

Brass Band A 7 in Schloß Zeil: Wohltuende Blechbläserklänge im Advent in heller Strahlkraft

Schloss Zeil – Ein Konzert der ganz besonderen Art hat auf Schloss Zeil in der dortigen Kirche die Brass Band A7 unter der Leitung von Johnny Ekkelboom gegeben. Dynamisch ausgeklügelt wurden die einzelnen Stücke dargeboten. Der faszinierende Klangkörper zeichnet sich aus durch eine stimmtechnische Brillanz, die alle Facetten der so genannten Blechmusik mal zurückhaltend, mal aufbrausend zum Besten gab. Der runde Gesamtklang, auf einem satten Bassfundament stehend, wurde mit lebendigen, quirligen und satten hohen Spitzentönen vervollständigt. Festlich, dem vorweihnachtlichen Charakter voll und ganz angemessen, trugen die Bläser ihre Stücke vor. Und obwohl die einzelnen Werke nicht angesagt wurden, sprachen sie ihre ganz eigene Sprache und erzeugten eine Stimmung, die mal tänzelnd-frisch daherkam, mal wuchtig- satt.

„Wir sind schwarz, ihr seid weiß – und das ist gut so!“ – Aufführung im Haus Regina Pacis

Leutkirch – Im Versammlungssaal des Hauses Regina Pacis haben am Samstagabend vier Flüchtlinge, Modou Cham, Ebrima Njie, Thierry Wendji, Aladin Saidykhan, in einem Theaterprojekt Mut in zweierlei Hinsicht bewiesen: Den Mut zum Aufbruch ins Ungewisse, nur weg, weit,weit weg aus dem Klima der Angst, der Perspektivlosigkeit und den Mut darüber zu berichten in einer für sie noch fremden Sprache. Seit August haben sie sich darauf unter der Anleitung von Claudia Bühler vorbereitet und geprobt. Der Inhalt konnte keinen kalt lassen. Trommel- und Glockenspielklänge erzeugen zunächst atmosphärische Dichte. Zuvor hat Fürstin Martina von Quadt die zahlreichen Besucher begrüßt. Sie habe gerne die Schirmherrschaft übernommen und führte eindringlich in die Thematik ein.
Die vier erzählen von den desaströsen Zuständen in ihren Heimatländern. Sie haben Traumatisches erlebt und geben dem Geschilderten Gesicht und Stimme.

Lustig geht´s zu auf dem Bauernhof

Tautenhofen-Voll besetzt ist am Samstagabend der Kultur-und Gemeindetreff in Tautenhofen bei der Premiere des lustig-derben Theaterstücks von Anita Knöpfle „Bloß koine Weiberröck“ gewesen. Der Theaterverein Tautenhofen-Heggelbach unterhielt die Zuschauer mit dem klassischen Bauernschwank in drei Akten bestens. Unterhaltsam war das Stück, aber auch die gebotene schauspielerische Leistung der gesamten Truppe ist sehr lobenswert. Und wann hört man schon ein so waschechtes Schwäbisch? Ein echter Ohrenschmaus. Die Geschichte ist schnell erzählt und bestückt mit Irrungen und Wirrungen, wie das eben in einem solchen Volksstück dazu gehört. Alles strebt auf den dritten Akt zu, der die Lösung bringt, die man natürlich schon davor erahnt hat.

Erlebnisse eines türkischen Deutschen oder deutschen Türken?!

Leutkirch- Die 14. Kleinkunsttage in Leutkitrch sind am Samstagabend mit feinster Stand-up-Comedy zu Ende gegangen. Özcan Cosar, aus Stuttgart stammend, ein Multitalent in Sachen tiefsinnigen Humors und der sportlich, kreativ- körperlichen Umsetzung, hielt gewisse rote Linien des guten Geschmacks ein und fokussierte die eher leisen Töne, was allerdings nicht minder bei den zahlreichen Zuhörern ankam. Er plauderte aus dem Nähkästchen seiner Sozialisation. Immer wieder sprach er davon, wie schwierig es ist, Türke zu sein. Dabei gelang es ihm, sowohl die eine Seite mit bestimmten Verhaltensweisen bloßzustellen, als auch die andere Seite nicht weniger durch den Kakao zu ziehen. Ihm allerdings scheint dieses Zwischenstadium gerade recht zu sein und er ist ein Meister der Ironie, aber auch der Selbstironie.

Jagdhornklänge in der St. Martinskirche

Die Leutkircher Jagdhornbläsergruppe unter der Leitung von Sandra Prinz hat am Sonntag in der St. Martinskirche die Messfeier gestaltet. Die Bläser spielten die „Hubertusmesse in Es“ von Reinhold Stief und Choräle, in denen mitgesungen werden konnte. Das sehr gut gefüllte Gotteshaus bot den passenden Rahmen für diese Premiere. 37 Jahre ist es her, dass zum letzten Mal Musik dieser Art im Gotteshaus der St. Martinsgemeinde erklungen ist.

Auftritt der Ziegelbacher in Tautenhofen: Schwäbisch isch scho sche

Tautenhofen-Die Ziegelbacher haben am Samstagabend im Kultur-und Gemeindetreff in Tautenhofen die Lachmuskeln der zahlreich erschienenen Zuhörer strapaziert. Die vier gestandenen Mannsbilder kann man als Urgestalten des schwäbischen Gesangs bezeichnen. Gecoverte Ohrwürmer aus dem Bereich Rock-Pop-Musical bildeten sie musikalisch nicht eins zu eins ab, sondern „schwäbisierten“ sie mit humorvollen Texten. Der gesamte Auftritt glich einer schwäbischen Comedy. Wie nun also tickt der Schwabe? Auf diese Frage gab es an diesem würzigen Abend viele Antworten in den schmissig vorgetragenen vierstimmigen Liedern. Da wird vom trägen Sofalümmel gesungen, vom knausrigen Urlaubsverweigerer oder vom Genussmenschen, der „auf sei mords Drum Ranza“ stolz ist und auf den Gesundheitswahn pfeift.

Die Leutkircherin Ilona Amann erhält den Kunstpreis „Goldenes Schneewittchen“

Ilona Amann sitzt am rustikalen Tisch in der Stube und arbeitet konzentriert an einem ihrer Exponate. Schon beim Eintritt in das liebevoll renovierte Gebäude in der abseits gelegenen Ortschaft Uigendorf zwischen Biberach und Riedlingen am Fuße des Bussen wird der Besucher in ein anderes Jahrhundert zurückversetzt. Jedes Detail am und im Gebäude befindet sich in seinem ursprünglichen Zustand und ist schätzungsweise mehrere hundert Jahre alt. Dieses Gebäude ist geradezu geschaffen, um zur Ruhe zu kommen und künstlerisch tätig zu werden: Ein Ort der Inspiration. Im breiten Spektrum des textilen Schaffens, hier ortet sich die Leutkircher Künstlerin und lässt in die unterschiedlichsten Bereiche des Gestaltens ihre vielfältigen Qualifikationen einfließen.

Vom einzigen Krebs im Bach … eine Reise in die Klangwelt der Orgel

Leutkirch-Vorne in St. Martin auf der Großleinwand ist der Organist zu sehen, wie er die Manuale wechselt, Knöpfe drückt, wie seine Finger über die Tasten schwirren und wie seine Füße die tiefen Pedaltöne in Gang setzen. Die Orgelmatinee- Reihe hat mit Peter Bader, Organist aus Augsburg, wiederum einen ganz Großen der Szene zu Gast. Weit über 100 Zuhörer lassen sich von Ton und Bildern in den Bann ziehen.

Jazz im Museumshof: Jazz Point Festival Band begeistert mit Jazz in vielen Facetten

Leutkirch-Die Formation „The Jazz Point Festival Band“ mit Berthold Detzel, Markus Sigg und Detlev Haas, Michael Huber, Klaus Roggors, Heiner Merk und Matthias Jakob hat die Sommer- Jazzreihe am Mittwochabend fortgesetzt. Das Wetter spielte leider nicht mit und so wurde aus dem Openair ein Halb-Freiluft- Konzert, zumindest sorgten die offenen Fenster im Bocksaal für ein wenig Abkühlung im aufgeheizten Saal. Die acht versierten Musiker aus dem Allgäu haben sich 2014 anlässlich des Landesjazzfestivals Baden-Württemberg in Wangen zusammengetan. Auch wenn an diesem Abend die Zuhörerresonanz hätte besser sein können, diejenigen, die da waren, genossen einen entspannten Jazzabend.

Kinderfestsamstag: Bilderbuchstart auf der Wilhelmshöhe

Leutkirch- Bessere Bedingungen hätte es wohl zu Beginn des traditionellen Leutkircher Kinderfestes gar nicht geben können. Überall auf dem Festplatz Gruppen fröhlich gestimmter Menschen. Es wird ein „Schwätzle“ gehalten und das gute Wetter in vollen Zügen genossen. Ob Jung oder Alt, einen echten Leutkircher zieht es in diesen Tagen magnetisch hinauf auf den Berg. Dem Motto „Lederhosen- und Dirndlparty“ fühlen sich die meisten verpflichtet. Herausgeputzt die „Mädla“ in feschen Dirndln, die „Buba“ in der Krachledernen.