Thomas Alber hielt spannenden Vortrag über den “Internet-Missionar” Carlo Acutis

LEeutkirch – Den ersten Vortrag über das Leben des 2020 seliggesprochenen Carlo Acutis hat Referent Thomas Alber aus Friedrichshafen kürzlich im Leutkircher Regina Pacis gehalten. Er hat sich durch die Recherchen für sein Buch über den jung verstorbenen „Internet-Missionar“ intensiv mit dem Leben des Carlo Acutis aus Mailand beschäftigt, hält Kontakt zu den Eltern und konnte einige private Fotografien sowie Original-Aussagen von Carlo und seiner Mutter in seinem Vortrag darstellen. Durch diese enge Verbindung mit der Familie Acutis kam es zustande, dass das Haus Regina Pacis eine Körper-Reliquie des Seliggesprochenen bekommen und in ein Kreuz eingearbeitet hat. Der sehr gläubige Carlo war ein außergewöhnlicher Jugendlicher, der durchs Internet viele Menschen mit seiner Begeisterung von Jesus und dessen Frohe Botschaft erreicht hat.

Nach außen hin war er ein normaler Junge, er schaffte die Klassenziele, spielte Fußball und war viel am Computer. Schon als Vierjähriger stellte er seiner Mutter tiefgreifende Fragen zum christlichen Glauben. Er wollte es unbedingt und bekam dann als 7-Jähriger bereits die Erstkommunion. Sein besonderes Augenmerk lag auf der Heiligen Messe, bzw. auf der Eucharistie, die er als „Direktverbindung“ zu Jesus sah. „Die Leute müssten vor der Kirche für den Gottesdienst Schlange stehen, wie sonst bei einem Rockfestival“, meinte er, denn bei der Eucharistie komme man Jesus ganz nahe, sie sei wie eine „Autobahn in den Himmel“.

Referent Thomas Alber brachte den Vortragsgästen die Biografie des jungen Mailänders mit vielen seiner Aussagen zum Glauben beeindruckend nahe, wie: „Wir werden als Original geboren, die meisten Menschen sterben jedoch als Kopie“, regte die Gäste zum Nachdenken an. Carlo Acutis verehrte sehr die Mutter Jesu, Maria, als Mutter der ganzen Menschheit, und nahm alle ihre Erscheinungen auf der ganzen Welt sehr ernst.

Als sein größtes Lebenswerk gilt eine Ausstellung mit allen anerkannten eucharistischen Wundern, die auf der Welt an rund 140 Orten/Kirchen geschehen sind. Der Jugendliche besuchte die meisten Orte in Europa persönlich und stellte so innerhalb von drei Jahren die Ausstellung zusammen, die bereits in allen Kontinenten zu sehen war.

Mit 15 Jahren erkrankte Carlo, der noch so vieles vorhatte, und sein Leben und Handeln völlig unter den Plan Gottes stellte, an einer seltenen Form der Leukämie und verstarb in Monza. Sein Leichnam wurde exhumiert, seit 2020 ruht er in einem Schrein in Santa Maria Maggiore in Assisi. 15 Jahre nach seinem Tod ist Carlo Acutis als erster Internet-Missionar bei vielen Menschen bekannt. Das Buch von Thomas Alber, das erste über einen deutschen Verlag, ist bereits in der 5. Auflage erschienen und findet regen Absatz.

Weitere Infos unter www.carloacutis.com

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