Kategorie-Archiv: Kirchen & Soziales

Kongress der Zeugen Jehova 2018 (für die Region Leutkirch in Friedrichshafen)

„Sei mutig!“
So lautet das Motto des diesjährigen Kongresses der Zeugen Jehovas, der weltweit in vielen Städten stattfinden wird. Auch für viele Gläubige aus Leutkirch ist dieses Ereignis, das in Friedrichshafen organisiert wird, ein Höhepunkt des Jahres.
Mut ist heute in vielen Situationen des Lebens notwendig. Gemäß einer Definition schließt es ein, „trotz Schwierigkeiten durchzuhalten“ und „für das einzustehen, was richtig ist“. Mit der Bibeltagung „Sei mutig!“ soll jeder einzelne darin bestärkt werden, besonders in schweren, kräfteraubenden Zeiten nicht aufzugeben, sondern Mut und Hoffnung aus der Bibel zu schöpfen.
Die Bibel zeigt uns mutige Vorbilder, von denen wir uns heute inspirieren lassen können. Neben Jeremia, Stephanus und Paulus werden viele gute, aber auch negative Beispiele betrachtet. So wird Sonntagnachmittag die Geschichte Jonas in einem Film nähergebracht und gezeigt, warum er Angst hatte und vor seinem Auftrag davonlief. Bei dem gesamten Programm wird neben Vorträgen und Interviews auch auf mediale Unterstützung durch Kurzfilme zurückgegriffen.
Erstmals an zwei Wochenenden
In diesem Jahr finden erstmals zwei Kongresse nacheinander in Friedrichshafen statt. Es werden Besucherinnen und Besucher aus der Deutschschweiz, aus Vorarlberg und aus Süddeutschland erwartet. Die beiden Kongresse werden vom 3. bis 5. August und vom 10. bis 12. August in der neuen Messe Rothaus Halle in Friedrichshafen abgehalten.
Bis zum Kongressbeginn werden Jehovas Zeugen versuchen, von Haus zu Haus jeden persönlich zu dieser kostenlosen Veranstaltung einzuladen.
Das komplette Kongressprogramm, einen Informationsclip und einen Trailer findet man auf der Website www.jw.org (unter: ÜBER UNS > KONGRESSE).

Gläubige pilgern auf dem Martinusweg

Leutkirch – Die Seelsorgeeinheit Alpenblick bietet am 14. Juli ein Samstagspilgern auf dem Martinusweg an. Treffpunkt ist um 6 Uhr beim Tagungshaus Regina Pacis zur Bildung von Fahrgemeinschaften nach Bolsternang. Zustiegsmöglichkeiten nach Bolsternang gibt es um 6.15 Uhr in Urlau an der Bushaltestelle sowie um 6.20 Uhr an der Bushaltestelle in Friesenhofen. Weitere Zustiegsmöglichkeiten sind nach Absprache möglich. Start des Pilgerns ist um 6.50 Uhr nach einer kurzen Andacht mit Pilgersegen von der Martinuskirche in Bolsternang auf dem Martinusweg in Richtung Rimpach.

Open Air-Gebetsabend in Regina Pacis mit anschließendem Nachtcafé am Freitag, 13. Juli

Leutkirch – Ein Gebetsabend der besonderen Art findet am kommenden Freitag, den 13. Juli im Tagungshaus Regina Pacis statt. Im Mittelpunkt des Open-Air-Gebetsabends steht um 19:30 Uhr die Feier der Hl. Messe in stimmungsvoller Atmosphäre im Garten hinter dem Tagungshaus. Während der Eucharistischen Anbetung im Anschluss an die Heilige Messe besteht auch die Möglichkeit zur Hl. Beichte und zum Einzelsegen – auch mit der Reliquie des Heiligen Johannes Paul. Zudem stehen Gebetsteams für das Fürbittgebet in persönlichen Anliegen zur Verfügung. Das mit- und füreinander Beten stellt ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe dar und soll zeigen, dass wir mit unseren Sorgen, Anliegen und Schwierigkeiten nicht alleine dastehen.

Bewohner des Seniorenzentrums Am Ringweg feiern beim Sommerfest

Leutkirch (gs) – Trotz regnerischer Wetterlage haben es sich am Freitagnachmittag die Bewohner des Seniorenzentrums am Ringweg, samt ihren Betreuerinnen, ehrenamtlichen Helferinnen sowie Besuchern nicht nehmen lassen, beim Sommerfest der Einrichtung, in gemütlicher Runde zu feiern. Kurzerhand wurde die Veranstaltung vom Freien in den Eingangsbereich des Hauses verlegt. Eröffnet wurde das Fest von Einrichtungsleiterin Priska Schneider-Dolinar mit den Worten: „Der Petrus meint es heute nicht ganz so gut mit uns, aber deswegen lassen wir uns die Laune nicht verderben. Platz ist in der kleinsten Hütte“.

Zahlreiche Gläubige feiern beim Galluskapellenfest

Tautenhofen (gs) – Zahlreiche Fußgänger, Fahrradfahrer mit und ohne E-Bike haben sich am Sonntag auf den Weg gemacht, um beim diesjährigen Galluskapellenfest gemeinsam zu feiern. Begonnen hat der Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst, der von Pfarrerin Ulrike Rose sowie von Anita Gretz von der katholischen Kirchengemeinde geleitet wurde. Als ziemlich harmonisch, mit einer guten Brise Wind versehen, der die Teilnehmer trotz sommerlicher Temperaturen teilweise zum Frösteln brachte, gestaltete sich am Sonntag, der ökumenische Gottesdienst vor der Galluskapelle auf dem Winterberg, der von Pfarrerin Ulrike Rose sowie Anita Gretz, als Vertreterin der katholischen Kirchengemeinde St. Martin absolut kindgerecht gestaltet wurde.

A96 Galluskapellenfest am Sonntag, 1. Juli 2018

Leutkirch – Alljährlich findet Anfang Juli auf dem Winterberg bei Tautenhofen das Galluskapellenfest statt. Zum Millennium wurde mit der Einweihung Anfang Juli 2000 die Autobahnkapelle dem Förderverein zu Betrieb und Erhalt übergeben. Dieses Datum jährt sich heuer zum 18. Mal. Unzählige Reisende aus aller Welt haben inzwischen den Berg erklommen, um dort Rast und Ruhe auf ihren Reisewegen zu finden, und in der Stille ihre Anliegen vor Gott zu tragen. Die Anliegenbücher sind übervoll von Bitte und Dank.

Bullifahrten sorgen für einen Hauch Nostalgie beim Sommerfest im Seniorenzentrum Carl-Joseph

Leutkirch –  Bewährtes Programm und eine nostalgische Neuheit erwarten die Besucher des Sommerfestes am Sonntag, 8. Juli, im Seniorenzentrum Carl-Joseph in Leutkirch. Neben den beliebten Kutsch- und Trikefahrten ergänzt in diesem Jahr ein uriger VW Bulli den Fahrspaß. Der Tag startet um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Hauskapelle, bevor es mit Aktionen für die ganze Familie, wie Handmassagen und Steine bemalen, weitergeht. Musikalisch begleitet die Musikkapelle Friesenhofen ab 11 Uhr den Vormittag, während die Achtaler Musikanten am Nachmittag für Schwung sorgen. Frisch Gegrilltes, Cocktails und Eis sorgen geschmacklich für Sommerstimmung.

Sommerfest im Haus St. Katharina steht ganz im Sinne der Verbundenheit

Leutkirch (gs) – Wenn Sommerfest im Haus St. Katharina ist, dann kommen zahlreiche Besucher in die soziale Einrichtung in den Krählohweg 1. So auch am Sonntag. Begonnen hat der Tag mit einem ungewöhnlichen aber durchaus ansprechenden ökumenischen Gottesdienst, bevor es sich die Gäste entweder im Garten des Hauses oder im aufgestellten Festzelt gemütlich gemacht haben. Mehr Esprit und Harmonie, wie am Sonntag beim ökumenischen Gottesdienst, der unter dem Motto: „Wir sind Vielfalt“ stand und von der evangelischen Pfarrerin Tanja Götz sowie von Claudio Uptmoor, Vertreter der katholischen Kirchengemeinde St. Martin geleitet wurde, hätte es nicht geben können.

Albrecht Roth und Peter Witzig musizieren für Ältere

Leutkirch (gs) – Musik liegt in der Luft, heißt es einmal im Monat in der Hausgemeinschaft Vinzenz von Paul in der Unteren Grabenstraße 33. Seit ungefähr zwei Jahren musiziert Albrecht Roth, ehemaliger Rektor der Otl-Aicher-Realschule mit Gesang und am Klavier für ältere Mitmenschen in der Wohngruppe Klara. Unterstützt wird er seit einigen Monaten von seinem Lehrerkollegen Peter Witzig an der Geige, am Saxophon oder an der Klarinette. Gemeinsam sorgen die Beiden mit Liedern wie „Griechischer Wein“, „Kein schöner Land“ oder „Ein Jäger längst dem Weiher ging“ nicht nur für eine Abwechslung in der Wohngruppe Klara, sondern fordern die Mitbewohner regelmäßig zum Mitsingen- und Klatschen auf.

Sommerfest im Haus St. Katharina

Leutkirch – „Wir sind Vielfalt“ ist das Thema des diesjährigen Sommerfestes am Sonntag, 24. Juni  im Haus St. Katharina in Leutkirch. Um 11 Uhr wird das Sommerfest mit einem ökumenischen Gottesdienst im Zelt hinter dem Haus St. Katharina eröffnet. Dieses Jahr wird der Gottesdienst musikalisch gestaltet von der Gruppe „Sing mer zamm & friends“, einer inklusiven Musikgruppe, die sich seit etwa einem Jahr regelmäßig trifft und hier ihren ersten Auftritt gestalten wird.

Knapp 30 Menschen mit Behinderung statten der Leutkircher Feuerwehr einen Besuch ab

Leutkirch (gs) – Als ziemlich spannend, gestaltete sich am Samstag ein Nachmittag für etwa 30 Menschen mit Behinderung, der vom Verein Lebenshilfe, Ortsgruppe Leutkirch organisiert wurde. Auf dem Programm stand ein Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Leutkirch, die auf dem Gelände des städtischen Bauhofes für viel Abwechslung sorgte. Nicht nur die meisten kleinen Kinder finden die Feuerwehr aufregend, gleichzeitig auch die behinderten Menschen, die am Samstag beim monatlichen Treff der Organisation Lebenshilfe, betreut von etwa zehn Ehrenamtlichen, die Freiwillige Feuerwehr Leutkirch auf dem Gelände des städtischen Bauhofes besuchten.

Vortrag zum Buch von Andreas Englisch: Über Papst Franziskus im Vatikan

Leutkirch – Der durch seine journalistische Arbeit und zahlreiche Fernsehauftritte bekannte Vatikanexperte und Papstkenner Andreas Englisch kommt am Montag, 18. Juni, um 20 Uhr, auf Einladung der Kirchengemeinde St. Martin in die Festhalle und spricht über sein Buch „Franziskus – Kämpfer im Vatikan“ und über seine langjährigen Kontakte und Begegnungen mit den Päpsten von Johannes Paul II. bis Franziskus. Mit der Weihnachtsansprache 2014 eröffnete Papst Franziskus den Kampf gegen den Teil der Kurie, dem er Hochmut, Verschwendung und Niedertracht vorwirft.

Musikalisches Abendgebet am Sonntag, 17. Juni in der Galluskapelle

Leutkirch – Am Sonntag, den 17. Juni 2018 findet um 17:00 Uhr in der Galluskapelle ein musikalisches Abendgebet mit der Gruppe KAPELLENKLANG statt. Die Musiker Claus Machleidt (Gitarre), Mirjam Knaus (Cello) und  Simone Salzer (Gesang/ Sopransaxofon) laden ein, den Tag zu beschließen, zur Ruhe zu kommen und dabei Gott wieder in die Mitte des Lebens zu rücken. Moderne Kirchenlieder, Lieder aus dem Gotteslob, Psalmen, eigene Stücke und Improvisationen zu dem Text des Tages-Evangeliums, sollen eine Hilfe für den inneren Dialog mit Gott sein. Für die Musiker sind die kleinen Kirchen und Kapellen Oberschwabens ein wichtiger Teil unserer oberschwäbischen Kultur und unseres kirchlichen Lebens.

Merazhofener Kreuzweg ist eingweiht

Merazhofen (gs) – Auf großen Zuspruch ist am Sonntag, dem Herz-Jesu-Fest, die Einweihung des neu errichteten Kreuzweges gestoßen, die gleichzeitig an Segenspfarrer Augustinus Hieber erinnerte, der am 4. Januar 1968 verstarb. Begonnen hat der Tag mit einem Rosenkranzgebet, bevor Dekan Claus Blessing gemeinsam mit Pater Robert Gubala und Diakon Martin Ogger die Festmesse zelebrierten. Für die musikalische und harmonische Umrahmung der Feierlichkeit sorgte der Gotteslobchor. Anschließend zogen die Geistlichen, mittlerweile auch Pfarrer Elmar Schneider, gemeinsam mit den Gläubigen und in Begleitung des Musikvereins Merazhofen sowie Vertretern des Schützenvereins, des Krieger- und Kameradenvereins, der Landjugend sowie Mitgliedern der Reitergruppe Merazhofen zur ersten Kreuzwegstation, um diese zu Segnen.

Fast 2.000 Euro für neues Klavier – Crowdfunding für Kirchenchor Hofs läuft noch

Hofs – Das Klavier im Gallushaus, wo der Kirchenchor probt und die Kinderkirche stattfindet, ist in die Jahre gekommen. Um ein zeitgemäßes E-Piano, das auch mobil einsetzbar ist, anschaffen zu können, beschloss der Kirchenchor, dies über ein Crowdfunding bei der Volksbank Allgäu Oberschwaben zu machen. Es sind schon mehr als 1.900 Euro zusammen und das Projekt hat beste Chancen. „Wir waren überwältigt und danken allen Unterstützern und Spendern für unser Projekt. Für jede Erstspende zahlt die Bank 10 Euro Zuschuss – eine tolle Sache“, sind die Chormitglieder überzeugt. Um das Ziel des Projekts zu erreichen, haben sie die Spendensumme bewusst niedrig angesetzt.

Einweihungsfest: Merazhofen bekommt „endlich“ Kreuzweg

Merazhofen – Die Anregung für einen Kreuzweg in Merazhofen gab es durch den Augustinus-Hieber-Gedächtnisverein im Jahr 2010 zum 100-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Hieber. Bilder für diesen Kreuzweg samt Spendenzusage für die Baukosten wurden jedoch zurückgezogen, sodass der Verein zwischenzeitlich selber tätig geworden ist. Der große Tag der Kreuzweg-Einweihung ist das Herz-Jesu-Fest am Sonntag, 10. Juni, im 50. Jahr nach dem Tod von Pfarrer Hieber 1968.

Celloklänge in der Galluskapelle am Sonntag, 10. Juni 2018

Leutkirch – Im Rahmen der Reihe „Musik am Weg“ findet am Sonntag, 10. Juni  2018 um 17.00 Uhr in der Galluskapelle auf dem Winterberg ein Konzert mit barocker Cellomusik statt. Im Zentrum stehen Bachs berühmte Cellosuiten. Daneben spielt das Celloduo aus Heidelberg Werke von Bach, Barrière und Couperin. Beide Cellisten studierten bei Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karlsruhe. Fritjof von Gagern, inzwischen Solocellist am Nationaltheater-Orchester Mannheim, war Akademist in der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Kammerkonzerte führten ihn ins europäische Ausland und bis nach China.

Atemholen und zur Ruhe kommen bei Regina Pacis

Leutkirch – Unter dem Motto „Atemholen“ lädt der „Ort Heilender Begegnung“ im Tagungshaus Regina Pacis am Freitag, 1. Juni 2018 von 20 bis 22 Uhr zum „Chillen im Stillen“ ein. In der Kapelle, die nur mit Kerzen beleuchtet wird, ist das Allerheiligste ausgesetzt. Es wird die ganze Zeit über ruhige Musik gespielt. Die Besucher sind eingeladen, eine Kerze in ihren Anliegen anzünden, einfach nur still zu verweilen, anzubeten, zur Ruhe zu kommen, einzutauchen und sich einfach beschenken zu lassen. Während des gesamten Abends besteht auch die Gelegenheit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen oder bei einem Fürbittteam in seinen persönlichen Anliegen beten zu lassen.

Selda Arslantekin ist neue kommunale Behindertenbeauftragte

Leutkirch (gs) – In einer Sitzung des Kreistages wurde die aus Leutkirch stammende Selda Arslantekin neben ihrem Kollegen Jürgen Malcher zur neuen ehrenamtlichen kommunalen Behindertenbeauftragten für den Landkreis Ravensburg gewählt. Unsere Mitarbeiterin Gisela Sgier erkundigte sich bei der Sehbehinderten über ihr künftige Aufgaben. Aus welchem Grund haben Sie sich dazu entschlossen als Selbstbetroffene, das Amt der kommunalen Behindertenbeauftragten, ehrenamtlich zu übernehmen? – Ich bin davon überzeugt, dass nur Menschen, die eine Behinderung haben, zum Ausdruck bringen können, was sie benötigen um ihre Lebensqualität zu steigern. Ich halte das Mitspracherecht als ein unumgängliches „Muss“, um die Lebensräume den Bedürfnissen der Betroffenen anzupassen. Auf Anraten von Freunden habe ich mich für dieses Amt beworben, um mein Wissen sowie meine Erfahrungen als Migrant und als Mensch im Kreis Ravensburg bewusst mitgestalten zu können.