Das erste Urlauer Weisen Blasen beschert vollen Biergarten

Urlau – Zum ersten Mal hatte Dirigent, Alphornspieler und -komponist Siegfried Leitermann ein sogenanntes Weisen Blasen am Dorfgasthof Hirsch organisiert. Er erläuterte den zahlreichen Zuhörern die Spielweise des 3,65 Meter langen Alphorns, das ja keine Ventile hat, sondern der Ton durchgehend nur mit dem Atem gehalten werden muss. Besonders erfreut zeigte sich Leitermann über seine acht weiblichen Spielerin, die zudem großes Engagement zeigen. Umso eindrucksvoller gestalteten sich die schönen Weisen, die erfahrene Alphornspieler sowie Schüler von Leitermanns neuer Alphornschule (in der Genussmanufaktur Urlau) gemeinsam vortrugen. Im Gegensatz zu einem Konzert werden beim Weisen Blasen althergebrachte Heimat- und bekannte Volkslieder gespielt, teils darf das Publikum mitsingen oder -summen.

Neben Alphörnern erklangen auch Blechbläser des Posaunenchors Isny und Bad Wurzach. Wunderschön intoniert, mit viel Gespür füreinander, ertönten die Lieder wie aus einem Guss, bestens angeleitet durch Leitermanns Dirigat.

Auch sein eigens gegründetes Allgäuer Alphornquartett trug rhythmisch flotte sowie getragene Titel vor, teils Eigenkompositionen von Leitermann. Gabi Bummele bereicherte die musikalische Stunden mit Mundartgedichten. Für den langen Applaus inklusive Hutspenden bedankten sich die Blech- und Holzbläser mit Zugaben. Hirsch-Wirt Tobias Schwägele zeigte sich erfreut über das große Interesse an dieser Veranstaltung, obwohl lange nicht alle Reservierungsanfragen erfüllt werden konnten.

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