Die Polizei ist zum Schulbeginn an allen Schulen präsent

Leutkirch – Jetzt ist Schulbeginn. Morgens, oft schon vor sieben Uhr geht es los, egal ob an den Schulen in Gebrazhofen oder Aichstetten, am Oberen Graben in Leutkirch oder am Salvatorkolleg in Wurzach. Hunderte von Schülern werden an sämtlichen Schulen mit Schulbussen ankommen, mit Fahrrädern, zu Fuß oder mit dem Eltern-Taxi. Die Dunkelheit kommt im Herbst dann bald dazu. Und gerade für die Allerkleinsten, die Erstklässler ist der sichere Schulweg besonders wichtig. Die Leutkircherin Tamara Hellmann hat ihren Großen, der jetzt in die dritte Klasse am Oberen Graben geht, anfangs noch begleitet. „Zu Fuß gehen ist immer noch am Sichersten“, sagt sie, „bei der Fußgängerampel am Hexenbuckel darf er allerdings bei Grün auch heute nur drüber gehen, wenn er vorher rechts und links geschaut hat.“ Oft sehe sie hier Fahrzeuge, die bei Rot weiterfahren oder, von der Isnyer Straße Richtung Stadtweiher kommend, die Ampel gar nicht wahrnehmen.

 

Jetzt ist „die kritische Zeit“ wie Ferdinand Hofmann, der stellvertretende Leiter des Polizeireviers Leukirch, feststellt. „Wir werden zu unterschiedlichen Zeiten an den verschiedenen Schulen verstärkt präsent sein, auch zur Mittagszeit“. Und Verstöße gegen die Verkehrssicherheit würden selbstverständlich auch geahndet. Die Hauptaufgabe der Beamten sei jetzt schließlich, sich um die sogenannte Kindersicherungspflicht zu kümmern. Hofmann zählt auf, was alles dazugehört.

 

+ Schulbusse

Ganz wichtig ist dem Polizeibeamten,  dass an Schulbussen, die mit eingeschalteter Warnblinkanlage im Haltebereich stehen, alle Verkehrsteilnehmer nur in Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren dürfen. „ Das beachten viele Autofahrer nicht“, so Hofmann. Schließlich könne hier jederzeit ein Kind auf die Straße rennen. „Und wenn Busse und Eltern-Taxis zusammenkommen, dann kann es mitunter gefährlich werden.“

 

+ Fußgängerüberwege

Hier kontrolliert die Polizei hauptsächlich die Autofahrer und schaut, ob vorschriftsgemäß angehalten und Fahrradfahrer und Fußgänger durchgelassen werden.

 

+ Kindersitz

„Wir schauen in die Eltern-Taxis rein“, sagt Hofmann, „und überprüfen, ob die Gewichtsklassen und die entsprechenden Kindersitze zusammenpassen und ob die Gurte richtig angelegt sind.“ Nicht selten würden zu kleine Kinder in großen Sitzen transportiert oder auch zu früh abgeschnallt, bevor das Auto zum Stehen kommt. „Da sind wir ganz streng.“

 

+ Fahrräder

Ein besonderes Augenmerk gilt den Fahrrädern. „Da gibt es immer welche mit gar nichts dran“, kritisiert der Beamte. Licht, Bremsen, Helm: Die Polizei steht auch an den Zufahrtswegen zu den Schulen und kontrolliert die Radler.

 

Des Weiteren würden die Park- und Halteverbote überprüft, geschaut, ob Auto- und Radfahrer mit dem Handy telefonieren, und wie das Verhalten auf Schul- und Radwegen generell sei. „Sicherheit geht immer vor“ sagt Hofmann. In den letzten Jahren sei zum Schulbeginn nicht viel passiert. Dazu passt aber eine Beobachtung, die Hofmann immer wieder macht und die irgendwie auch Anlass zur Beruhigung ist: „Je mehr Verkehr herrscht, desto vorsichtiger sind eigentlich alle.“

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