DRK-Ortsverein Leutkirch sammelt in Gebrazhofen 247 lebensrettende Blutkonserven

Gebrazhofen (gs) – 263 Personen sind am Mittwochnachmittag in die Turn- und Festhalle nach Gebrazhofen zur Blutspende-Aktion des DRK-Ortsvereins Leutkirch gekommen. Ein im Januar, neu landesweit eingeführtes Abnahmesystem, ermöglichte den Freiwilligen geringere Wartezeiten. Erschienen sind insgesamt 263 Freiwillige. Davon mussten 16 Personen aus verschiedenen Gründen eine Absage an der Aktion erteilt werden. Somit konnte der Ortsverein 247 Konserven in die Blutspendezentrale nach Ulm senden. Erfreulicherweise konnten die Rotkreuzler 17 Erstspender verzeichnen.

„Der Termin ist bezüglich der noch bestehenden Grippewelle insgesamt sehr gut verlaufen. Ich habe nicht mit so vielen Spendern gerechnet“, sagte Floribert Föhr, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Leutkirch, der sich bei allen Freiwilligen für ihr Kommen bedanken möchte. Auch DRK-Pressewart Alfred Kneer zeigte sich sichtlich erfreut über den Verlauf der Blutspende-Aktion. Er meinte: „In der ersten halben Stunde nach Beginn hatten wir bereits 80 Spender“. Unter diesen befand sich auch Christian Wagner, der bereits zum 13. Mal an einer Blutspende-Aktion teilgenommen hat. „Ich gehe zum Spenden, da ich helfen möchte und froh bin, wenn mir in einer Notlage geholfen wird“.

Neues Ablaufverfahren

Seit Januar gibt es im Ablauf der DRK-Blutspende-Aktion beim Landesverband Baden-Württemberg eine Änderung. Während die Freiwilligen bisher nach der Anmeldung und Ausfüllen des Fragebogens zuerst zu einem Arzt mussten, um hier ihre Temperatur sowie den Puls- und Blutdruck messen zu lassen, bevor eine Überprüfung des Eisengehalts im Labor anstand, gehen diese nun sofort ins Labor. Hier werden künftig alle drei genannten Maßnahmen vorgenommen. Anschließend kommen die Teilnehmer mit ihren Daten zu einem Arzt, der diese auf die Richtigkeit überprüft und nur noch bei grenzwertigen Ergebnissen entsprechende Untersuchungen vornimmt. Mit dieser Umstrukturierung sollen für die Spender künftig, die bisher oftmals langen Wartezeiten verringert werden, da Personen mit einem unstimmigen Eisenwert so oder so nicht an der Aktion teilnehmen dürfen. „Durch die Umstellung erhoffen wir uns einen zügigeren Ablauf mit geringeren Wartezeiten“, so Kneer. Außerdem soll laut dem Pressewart die Arbeitsweise der Ärzte wesentlich entlastet werden, was für die Verantwortlichen im Laborbereich vermutlich das Gegenteil bedeutet.

Info

Die nächsten Blutspende-Termine in der Region sind am 27. April in Aichstetten, 3. Mai in Isny sowie am 30. Mai in Leutkirch.

Bildunterschrift:

Christian Wagner (vorne) spendet am Mittwoch bei der DRK-Blutspende-Aktion in der Turn- und Festhalle in Gebrazhofen bereits zum 13. Mal sein Blut. Betreut wird er von Krankenschwester Michaela Stirmlinger von der Blutspendezentrale Ulm

Teilen Sie diesen Artikel mit Ihren Freunden auf Facebook. Klicken Sie hierzu einfach auf das Facebook-Symbol.

Besuchen Sie “Wir in Leutkirch” auch auf Facebook 

Share on FacebookTweet about this on Twitter