Fasnetssonntag in Leutkirch: Ein bunter Narrenwurm, viel Publikum, tolle Hexenpyramiden und Narrenrufe und „a bizzle Schnee“

Leutkirch – Ab 13.33 Uhr bewegte sich er lange bunte Narrenwurm von der Festhalle in Richtung Innenstadt: Hunderte von Zuschauern trotzten, ebenso wie die närrischen Gruppen und fetzige Musiker dem Wetter und zwischen dem mancherorts starkem weißen Konfetti-Regen mischten sich immer wieder mehr oder weniger Schneeflocken. Gute Stimmung in allen Straßen, die Maskengruppen wurden mit ihrem Narrenrufen begrüßt und nicht wenige Hexen zeigten kunstvolle Pyramiden. Manchen rannten oder juckten durch die Gassen, andere Narren nahmen sich Zeit, streichelten Haarwuschel und beschenkten Kinder mit Bonbons und Leckereien. Besonders die vielen Guggenmusiker waren voll in Fahrt und begeisterten mit Fasnetsmelodien.

Die Nibelgauer mit dem Elferrat auf dem Katzenwagen machten wie immer den Schluss des Narrensprungs und beschenkten die Gäste am Straßenrand nochmals mit Gutsle-Regen. Und auch der allerletzte Wagen – das Rote-Kreuz-Auto – wurden mit dem Ruf Tatü  –  Tata  begrüßt. Fasnetssontag – ein toller Sonntag in Leutkirch.

Besonders schön war es auch, die vielen Kinder bei den Narrengruppen zu sehen und auch Kleinkinder wurden mit dem Kinderwagen und voller Häs-Ausstattung mitgebracht. Für Nachwuchs bei der Fasnet ist in der Region wohl bestens gesorgt.

Nach dem Umzug gab es Remmi-Demmi in der Tiefgarage bei der KSK, an diversen Verpflegungsständen sowie in Cafes und Gaststätten. Auch in der Festhalle gab es genug fürs leibliche Wohl und v.a. auch Wärme. Der Förderkreis verwöhnte wie jedes Jahr die Gäste mit Kaffee und Kuchen zugunsten von krebskranken Kindern.

Text und Bilder: Carmen Notz

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