Firma Gruschwitz spendet 1.000 Euro für das Kinderhospiz in Bad Grönenbach

Leutkirch – Bei der Spendenübergabe von 1000 Euro an das Kinderhospiz in Bad Grönenbach sprach Gruschwitz-Geschäftsführer Ditmar Schultschik angesichts der dort benötigten 700 000 bis 1 Million Euro pro Jahr von einem „Tropfen auf den heißen Stein“, was Brigitte Waltl-Jensen vom Förderverein des Hospizes sofort dementierte. „Wir sind froh, dass es viele, viele kleine Spenden sind, die bei uns eingehen.“ Für den laufenden Betrieb würde die gespendete Summe hergenommen, etwa für Reit-, Mal- und Hundetherapie oder auch für die regionale Hauswirtschaft. Bis zu acht Familien können gemeinsam mit Eltern und Geschwistern im Kinderhospiz ein todkrankes Kind begleiten. Durchaus mehrere Wochen und immer wieder kurzfristig.

Auch die Personal- und Pflegekosten bei 28 Vollzeitstellen wären hoch, so Waltl-Jensen, die gleich noch die Geschäftsführer und alle Interessierten zum „Tag der offenen Tür“ am 25. November einlud. „Vor Jahren“, sagte Schultschik, „ist bereits schon einmal eine Weihnachtsspende ans Kinderhospiz gegangen, damals kam der Kontakt über den Talk im Bock zustande.“ Sie wollten, so die beiden Geschäftsführer, in der Vorweihnachtszeit keine Schokolade oder Wein an ihre Kunden verteilen, sondern lieber Organisationen in der Region unterstützen. Ein Glücksfall für das Kinderhospiz, da dort derzeit etwa 60 Prozent der Kosten über Spenden finanziert werden müssen. Den Rest übernehmen die Krankenkassen.

Bildunterschrift: Brigitte Waltl-Jensen vom Kinderhospiz in Bad Grönenbach freut sich über die Spende, die von den Gruschwitz-Geschäftsführern Klaus Gudat (re.) und Ditmar Schultschik überreicht wird.