Hunderte feiern Festgottesdienst in Merazhofen: Gedenken an den 50. Todestag von Pfarrer Augustinus Hieber

Merazhofen – Die Pfarrgemeinde hatte wie jedes Jahr am 4. Januar zum Festgottesdienst in die noch weihnachtlich geschmückte Pfarrkirche Merazhofen geladen. Zum 50. Todestag von Pfarrer Hieber kamen fast 500 Gläubige und fünf Geistliche zusammen und zelebrierten die Messe (Bild von rechts) Pater Hubertus aus Leutkirch/Regina Pacis, Pfarrer Siegfried Knaus i.R., Pfarrer Elmar Schneider von der Seelsorgeeinheit St. Gallus-Allgäu, Pfarrer Harald Öhl, Pfarrer Hans Schall und Pater Robert Gubala (ni. auf d. Bild). Dekan Kurt Benedikt Susak konnte aufgrund eines Schneesturms nicht von Davos wegfahren und dem Gottesdienst im Allgäu nicht beiwohnen. Die Musikkapelle Merazhofen unter Leitung von Karl Kurray umrahmte zusammen mit dem Gotteslobchor und Organistin Rita Buchner die Messe.

Pfarrer Elmar Schneider ging auf das Leben und Wirken von Pfarrer Hieber ein, der 1910 in Rottenburg zum Priester geweiht wurde und 1938 nach Merazhofen kam. Bis heute sei der Seelsorger ein Vorbild im Glauben und auch 50 Jahre nach seinem Tod kommen Menschen aus Nah und Fern zu ihm ans Grab, wo sie um Hilfe bitten. Hieber war ein großer Beter und glühender Herz-Jesu- und Marienverehrer. Er hielt beeindruckende Predigten, hatte ein besonderes Charisma und die Gabe der Vorhersage, betonte Pfarrer Schneider.

Noch leben Zeitzeugen, doch sie werden weniger. Der Pfarrer-Hieber-Verein halte das Andenken wach und habe als Ziel die Seligsprechung von Pfarrer Hieber vor Augen. Die ersten Schritte dazu seien eingeleitet. Jesus nachfolgen, Jesus der Welt weitergeben, so wie es Pfarrer Hieber getan hat und die frohe Botschaft verkünden, dazu rief Pfarrer Schneider die Kirchenbesucher auf.
Es gab viel Applaus für die wunderschönen Darbietungen des Chores und die gefühlvollen Klänge des Musikvereins. Anschließend fand im Pfarrstadel die Hauptversammlung des Pfarrer-Hieber-Gedächtnisvereins statt. Dabei wurde der neue Dokumentarfilm über den legendären Seelsorger erstmals gezeigt.

Im K-TV  wird der Film ab 7. Januar fast täglich ausgestrahlt. Siehe Programm.

Bericht über die Hauptversammlung folgt demnächst.

Text und Bilder: Carmen Notz

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