Innenminister Gall eröffnet die Odyssey in Leutkirch

Leutkirch  – Die „Wächter der Erinnerung“ stehen nun schon seit mehr als einer Woche auf dem Leutkircher Gänsbühl. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung der 41 überlebensgroßen Skulpturen des britischen Künstlers Robert Koenig aber erst am Freitag, 6. September. Die Feier beginnt um 19 Uhr.

Nach der Begrüßung durch Hubert Moosmayer, hiesiger Sprecher des Vereins „Gegen Vergessen – Für Demokratie“, gibt es Grußworte von Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle, der Leutkircher Gymnasiastin Milena Mast sowie Ansprachen von Innenminister Reinhold Gall und von Robert Koenig. Für die Musik sorgen Verena Stei am Violoncello und die Musikkapelle Reichenhofen.

Zur bis zum 10. Oktober dauernden Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Am 8.und 15. September finden begleitende Gottesdienste in der Dreifaltigkeitskirche beziehungsweise in der Pfarrkirche St.Martin statt. Am 12. September ist Robert Koenig zum „Five o’clock Cream Tea“ im „Lamm 3“ in der Lammgasse (Reservierung unter Telefon 0 75 61 / 9 85 26 01 erforderlich). Vom 16. bis 19. September finden Workshops für Schüler mit Robert Koenig statt (Anmeldung über die Schulsekretariate). Am 17.September zeigt der Cineclub den Film „Kein Platz zum Leben“ über das Überleben von fünf jüdischen Familien in der NS-Zeit. Am 20. September gibt es einen „Abend der Stille“ am Gänsbühl. Am 10. Oktober findet im Schwörsaal des Rathauses das Abschlusskonzert mit dem Bläserensemble Encasa statt.

Während der Ausstellung stellt Robert Koenig zwei neue Figuren her. Eine davon bleibt in Leutkirch. Pate des Kunstwerks wird im ersten Jahr das Hans-Multscher-Gymnasium.

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