Johanneskindergarten in Leutkirch – Erzieherinnen und nette Ideen für die Kinder

Leutkirch  – Erzieherinnen und Kindergartenkinder sind oder waren durch Corona-Maßnahmen  lange Zeit getrennt. Da lässt man sich was einfallen. Als nur ein Beispiel von vilen soll hier der evangelische  Johanneskindergarten (Kiga) vorgestellt werden. Hier haben Erzieherinnen in den ersten “Corona-Wochen” kleine Stofftütchen mit Geschenken oder Bastelideen gefüllt und vor die Türe gehängt. Kinder durften sich ein Tütchen abschneiden und nach Hause nehmen. Als Dankeschön haben sie dann wunderschöne bunte Bilder für ihren Kiga gemalt und nun ist schon die ganze Haustüre voll davon.

Nachdem man sich ja nicht sehen kann, bekommen die Kinder jede Woche Post von den Erzieherinnen, einen Newsletter sozusagen. „Da stand nicht nur das mit den Tütchen drinnen, sondern wir schreiben ihnen auch Bastelideen, Fingerspiele oder eine Anweisung, wie man Knetmasse selber herstellen kann“, berichtet Leiterin Elke Rehwald. Zum Muttertag gab es eine Massagegeschichte für Mutter und Kind, “getarnt als Bärenspaziergang”.

Die Erzieherinnen haben auch in „Coronazeiten“ jede Menge zu tun. Manche arbeiten in der Notbetreuung , andere im Homeoffice. Auch online-Weiterbildungen stehen auf dem Plan oder man arbeitet weiter an der Qualitätssicherung. Alle Erzieherinnen in allen Kigas und Betreuungen vermissen „ihre Kinder“ sehr und freuen sich auf ein Wiedersehen.

Text/Bilder: C. Notz, E. Rehwald

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