Katholischer Frauenbund Schloß Zeil besteht seit 70 Jahren – gefeiert wird am 11. November mit Gottesdienst und Sekt

Schloß Zeil (gs) – Der Katholische Frauenbund Schloß Zeil, der im November 1948 gegründet wurde, blickt auf 70 Jahre Vergangenheit zurück. Gegründet wurde die Vereinigung von Fürstin Monika von Waldburg-Zeil, die sich seiner Zeit dazu entschloss, den Frauen zur Abwechslung im Alltagsleben, ein teils geistliches, teils geselliges Programm zu bieten. Im Katholischen Deutschen Frauenbund, der bereits 1903 gegründet wurde, sind bundesweit etwa 200.000 Frauen organisiert. In der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind es 12.000 Frauen, die sich in 200 Zweigvereinen für und mit Frauen engagieren. Einer dieser Vereine ist der Katholische Frauenbund Schloß Zeil, der 1948 von Fürstin von Monika von Waldburg-Zeil gegründet wurde und dem seiner Zeit, bereits 113 Mitglieder aus den Ortschaften Schloß Zeil, Unterzeil, Auenhofen, Brunnentobel, Sebastiansaul, Herbrazhofen und Starkenhofen angehörten.

„Die Zahl stieg damals schnell auf 180 Mitglieder“, erzählte Schriftführerin Thea Schupp-Alders. Gegründet wurde der Frauenbund, um den Frauen, rund um Schloß Zeil, nach den entbehrungsreichen Jahren des Zweiten Weltkrieges, Abwechslung im Alltagsleben zu bieten. „Die Männer wurden in den Krieg einberufen oder befanden sich in Gefangenschaft. Deshalb mussten die Frauen, Haus, Hof und Familie zusammenhalten“, sagte Christine Kargl-Vollmar, Vorsitzende des katholischen Frauenbundes Schloß Zeil. Aus diesem Grund, haben es sich die etwa 30 Mitglieder, die aktuell dem Frauenbund angehören und ganz nach dem Wunsch der Gründerin zur Aufgabe gemacht, deren Ziele zu verfolgen. So organisieren diese jährlich, unter anderem in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde, zahlreiche spirituelle Veranstaltungen, sondern auch Angebote, die zur Geselligkeit und Gemeinsamkeit beitragen.

Fest verankert sind dabei im Jahreskalender Termine wie, eine Veranstaltung im Rahmen des Weltgebetstages, eine Maiandacht, eine Wallfahrt zur Kirche nach Maria Steinbach, ein Rosenkranz sowie eine Adventsfeier mit Altenehrungen, aber auch ein jährlicher Seniorenausflug. Des Weiteren stehen regelmäßig gemütliche Nachmittage bei Kaffee und Kuchen sowie Unternehmungen wie Spiele, Singen oder verschiedene Vorträge auf dem Programm. Zusätzlich gibt es ein sogenanntes Erzählcafé, bei dem Themen wie „Wie habe ich das Kriegsende erlebt“ oder „Wie sah mein erster Arbeitsplatz aus“, behandelt werden. „Uns ist das Miteinander, das Zusammensein sowie der gegenseitige Austausch einfach wichtig. Dabei spielen spirituelle Werte eine große Rolle aber auch der Alltag“, sagte die Vorsitzende. Zusätzlich bieten die Frauen anstelle eines Rosenkranzgebetes für Verstorbene ein Abschiedsgebet an. Hinsichtlich der geringen Mitgliederzahl wünscht sich der Katholische Frauenbund Schloß Zeil, Zuwachs. „Wir möchten auch künftig für jüngere Frauen etwas tun und würden uns über Vorschläge freuen“, so Kargl-Vollmar.

Zum Jubiläum gibt es eine Feierlichkeit

70 Jahre Katholischer Frauenbund ist Grund genug um zu feiern. Aus diesem Grund laden die Organisatorinnen der Vereinigung am Sonntag, 11. November, um 10.15 Uhr zu einem Festgottesdienst in das Haus St. Magnus nach Unterzeil ein. Musikalisch umrahmt wird dieser von der Veeharfen-Gruppe Leutkirch sowie von Magdalena Dolp an der Orgel. Anschließend findet im Gemeindehaus ein Sektempfang statt.

Info

Wer sich beim Katholischen Frauenbund Schloß Zeil beteiligen möchte, darf sich gerne bei der Vorsitzenden Christine Karl-Vollmar unter Telefon 0157/50614461 oder bei ihrer Kollegin Thea Schupp-Alders unter Telefon 07561/6478 melden.

Bildunterschrift: Die Vorsitzenden des Katholischen Frauenbundes Schloß Zeil (von links): Christine Kargl-Vollmar (Vorsitzende), Elisabeth Keller (Kassiererin), Thea Schupp-Alders (Schriftführerin) sowie Herlinde Sauter (zuständig für die Landfrauen), laden am Sonntag, 11. November, um 10.15 Uhr anlässlich 70 Jahre katholischer Frauenbund Schloß Zeil, zu einem Festgottesdienst in die Kirche St. Magnus nach Unterzeil ein.

Foto: Valentina Vollmar

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