Kindertag in der neu eingerichteten Nostalgie-Druckerei – Kinder gestalten eigene Karten

Leutkirch – Es war kürzlich ein sehr spannender Kindertag im Museum. Zum ersten Mal durften die Kinder in der neu eingerichteten Museums-Druckerei selber Karten gestalten, die dann als Linolschnitt ausgearbeitet und gedruckt werden konnten. Sylvia und Roland Hess verhalfen zu diesem kreativen Vormittag im Museum im Bock. Beide sind vom Fach und haben das Projekt „Anna und Paul – Kinder im Museum“ vor drei Jahren ins Leben gerufen, um Kindern zwischen 6 und 11 Jahren Heimatliches und Geschichtliches anschaulich und spielerisch nahezubringen. In der Museums-Druckerei steht u.a. eine Original Heidelberger Druckmaschine aus dem Jahr 1959, die manuell bedient wird. Vor den Augen der staunenden Kinder wurden ihre Karten gedruckt.

Zunächst aber mussten die Druckplatten erstellt werden. Die Kinder wählten ein herbstliches oder weihnachtliches Motiv, dieses wurde mit Hilfe von Blaupauspapier auf eine Linolplatte übertragen und anschließend herausgeschnitzt. Dann schaltete Roland Hess s die Druckmaschine ein, gab Farbe auf die Druckwalze und dann ging es los: Auf 1 -2 -3 rufend  bis zur Zahl 10 wurden für jedes Kind 10 Karten mit dessen Motiv gedruckt, die man mit nach Hause nehmen konnte.

„Die Kinder sahen auch, dass nicht jede Karte perfekt gelingt, dass man die Maschine sehr gut kennen und einstellen muss, um ein gutes Druckergebnis zu erhalten. „Das war echt spannend, unsere Karten sind hübsch geworden“, waren sich die Kinder einig.

Infos: Der nächste Kindertag ist am 5. Februar 2022 mit dem Thema Wintersport

Das Museum im Bock ist mittwochs von 14 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr und am ersten Samstag im Monat, also am 4. Dezember, von 13 bis 17 Uhr geöffnet, ehrenamtliche Mitglieder der Heimatpflege sind vor Ort. Übrigens: Am 4. Dezember ist auch wieder der beliebte Bauernmarkt ind Leutkirch von 9 bis 12.30 Uhr. Bilder: Kindertag und die Druckerei Einrichtung mit diversen nostalgischen Geräten von annodazumal… als es noch echte “Gutenberg-Jünger” gab.

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