Kirchenkonzert in Herlazhofen: Musikkapelle und Kirchenchor verbreiten Weihnachtsstimmung in Stereo

Herlazhofen (cno) – Alle zwei Jahre veranstaltet die örtliche Musikkapelle (MK) ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert. Dieses Jahr schloss sich auch der Kirchenchor an, seit 2017 unter Leitung von Karin Wäckerle. Sie hatte zudem einige Lieder mit Kindern einstudiert und somit wurde den zahlreichen Besuchern ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten, mal vom Chorraum, mal von der Empore aus – und das in einer frisch renovierten, weihnachtlich-festlich geschmückten Kirche. Dem rassigen Auftakt der MK Herlazhofen unter Leitung von Dirigent Fabian Fischer mit einer Komposition von Jacob de Haan folgten das bekannte Werk „A Herz wia a Bergwerk“, wundervoll arrangiert von Kurt Gäble sowie erhabene Klänge bei „Mountain wind“.

 

Ein musikalischer Leckerbissen war die Präsentation von „Double groove“, das die beiden jungen Percussion-Musiker Peter Badstuber und Simon Jeni an zwei Marimbaphons und fünf Schlägern darbrachten. Unter dem Motto „Weihnachten besinnlich beginnen“ durften auch klassische Weihnachtslieder nicht fehlen und mit „Happy Christmas“ gab es ein stimmungsvolles Medly als Einstimmung auf den adventlichen Part des Kirchenchors.

Klangfülle vom Chorraum zur Empore
„Machet die Tore weit“ – damit zeigte der Kirchenchor samt Projektsängern seine Klangfülle, die sich von der Empore aus über die Kirchenbesucher ergoss. Steffi Spohr sang das Ave Maria, Violine und Piano begleiteten. Dann durften auch die Kinder einstimmen und Karin Wäckerle dirigierte mal oben und mal nach unten zum Kinderchor „Die wunderbarste Zeit ist nah“. Höhepunkt waren zwei Stücke, die der Kirchenchor zusammen mit der Musikkapelle darbrachte und höchste Konzentration erforderte. „You raise me up“ – für Konzertbesucher in Stereo. Mit „AMEN“ und viel Rhythmus geht das Konzert dem Ende entgegen.

Herlazhofer schätzen Gemeinschaft

Bruno Ruetz vom Kirchenchor und Joe Futscher von der Musikkapelle bedankten sich für die schöne Zusammenarbeit und den Kirchenbesuchern fürs Kommen und spenden. Die Hälfte der Spenden werde für die Kirchensanierung gegeben, die andere Hälfte ist für Notenbeschaffung und Musikerausbildung bestimmt. Nach dem gemeinsamen Lied „Tochter Zion“ inklusive Acht-Uhr-Glockenschlag und langem Applaus für die vielen Akteure des Abends gab es noch eine Überraschung: Im ehemaligen Schulhof hatte die Musikkapelle eine Bewirtung vorbereitet, die keine Wünsche offen ließ. Zwischen Pavillons, Holzfeuern und beleuchteten Tannenbäumen kamen die Herlazhofer, die Konzertbesucher, darunter auch beide syrischen Familien, die in der ehemalige Schule wohnen, zusammen und ließen den Vorweihnachtsabend ausklingen.

Text und Bilder: Carmen Notz

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