Mesner: Dienst in der Kirche, Dienst für Gott und an den Menschen – Ehrungen

Leutkirch – Konrad Schöllhorn ist kürzlich bei der jährlichen Mesnerversammlung für 25 Jahre Mesnerdienst in der Teilgemeinde Merazhofen geehrt worden. Anfang des Jahres überbrachte ihm auch die Pfarrei Gebrazhofen Glückwünsche und ein Geschenk. Unterstützt wird Konrad Schöllhorn tatkräftig von seiner Frau Rosmarie. Der Mesner kümmert sich um alle Dinge rund um die Gottesdienste, zündet Kerzen an, bereitet das Pfarrgewand und die Ministrantengewänder vor sowie alles, was zum Gottesdienst notwendig ist. Aber auch noch vieles mehr. In Merazhofen gibt es noch einige „Fleißaufgaben“, weil viele Pilger zum Grab von Augustinus Hieber kommen, bekannt als der Segenspfarrer vom Allgäu. Die Schöllhorns kümmern sich darum, dass immer genügend Hieber-Kerzen in der Kirche und am Grab zur Verfügung stehen. Auch Broschüren, Novenen, Bücher sowie die neue DVD über den aktuellen Hieberfilm stellen die Schöllhorns bereit.

Mesner sein: Im Dienst für Gott und die Menschen

Die Mesnerinnen und Mesner der Umgebung sind der Mesner-Vereinigung im Dekanat Allgäu – Oberschwaben, Bezirk Leutkirch angeschlossen und gehören zum Verband der Diözese Rottenburg. Alle zwei Monate kommt das Info – Heft “ DER KATHOLISCHE MESNER“ heraus,  ein schönes Heft der besonderen Art.Darin werden die Mesner über Spiritualität, Dinge aus der Praxis, z.B. „Wie rein ist das Weihwasser? “ (März 2018) und mit Infos aus den Verbänden der Diözesen informiert. Diese reichen von Augsburg über die Erzdiözese Freiburg bis zur Diözese Würzburg.

„Wir sind dem Verband der Diözese Rottenburg angeschlossen und werden darin über Jubiläen, Geburtstage und Todesfälle in den einzelnen Bezirken informiert, ebenso über Fortbildungen“, erläutert Aloisia Guder-Kebach, die in Diepoldshofen Dienst tut.

Jeder Mesner lädt in „seine Kirche“ ein

Jedes Jahr wird im Herbst und im Frühjahr zu einer Mesnerversammlung eingeladen. Dabei laden Mesner selber in „ihre Kirche “ und Kirchengemeinde ein. 2018 fand diese im Pfarrstadel in Merazhofen statt. Präses Pfarrer Hans Schall betete mit allen eine Andacht aus dem Gotteslob, dazu spielt meist eine Organistin.

Anschließend führt der jeweilige Mesner/in durch “ seine Kirche“, was immer spannend und sehr interessant ist und so lernen alle Mesner der Region alle Kirchen so nach und nach gut kennen. Danach gehts zur Versammlung im Pfarrstadel oder einem Raum, der schön dekoriert ist und wo es Kaffee und Kuchen gibt, meist von den Mesnerinnen selbst gebacken. Am Beginn stehen auf der Tagesordnung die wichtigen Dinge wie z.B. Wahlen, der Bericht der Kassenführerin (Margret Heisst), Schriftführerin (Aloisia Guder-Kebach) und die Besprechung des Jahresausflugs, der meistens in ein Kloster führt. Anschließend werden die Jubilare von der Vorsitzenden Sonja Durach und dem Präses Pfarrer Schall geehrt.

In diesem Jahr war die Versammlung in Merazhofen bei Konrad Schöllhorn und seiner Frau Rosmarie, die beide seit 25 Jahren Mesnerdienste versehen. „Es ist eine sehr lange Zeit mit vielen Aufgaben, die in einer Gemeinde mit dem Grab und der Wallfahrtsstätte von Pfarrer Hieber, dem Segenspfarrer aus dem Allgäu und großen Fürsprecher bei Gott, anfallen“, sagte Pfarrer Schall und dankte dem Ehepaar für den wertvollen Dienst. Als Dankeschön bekamen sie im Blick auf Ostern von Sonja Durach einen großen Osterhasen, den ihr Mann Norbert selber gebastelt hatte. Mit den besten Wünschen, Gesundheit und Gottes Segen für die weiteren Jahre beglückwünschten die Mesnerkollegen die Schöllhorns.

Text und einige Bilder: Carmen Notz und A. Kebach

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