Nach einem Jahr „Sammeln“ ist Alex Kainz fast „Kronkorkenmillionär“ – Sammelstellen gesucht

Gebrazhofen – Im vergangenen Frühjahr hatte Alexander Kainz die Idee, Kronkorken und Flaschenverschlüsse aus Blech und Alu zu sammeln, bzw. von Bürgern sammeln zu lassen. Nach einem guten Jahr hat er schon mehrere Kellerräume voller Säcke und Schachteln beieinander. Der Erlös beim Wertstoffhändler für Alteisen und Alu soll zu 100 Prozent Kindern zugute kommen. Flaschenverschlüsse aus Alu haben mehr Schrottwert wie Kronkorken, aber beides sei wichtig. Der Gebrazhofer ist bekannt für seine Sammelleidenschaft (z.B. alle Bravo-Hefte, alte Postkarten) und seine Rekorde (z.B. Münzenpyramiden). Sein Hobby verbindet er meist mit Spenden für einen guten Zweck und mit Kooperationen wie 2019 mit dem Also-Verein.

Der Erlös der Kronkorken und Flaschenverschlüsse wird je zur Hälfte dem Förderkreis für tumor- und leukämiekranke Kinder (Kontaktgruppe Leutkirch, Marlies Schindler) sowie an das Waisenhaus in Herat / Afghanistan mit rund 400 Kindern gespendet, ein Projekt von Lamm-Wirt Aziz, der Kainz auch etliche Säcke für die Verschlüsse bereitstellt. Das Wichtigste an der HOB – Aktion (Hilfe ohne Bürokratie) von Alexander Kainz sind weitere Sammelstellen. Bis jetzt sind dies Getränke Schüller, Isnyer Straße und bei Alexander Kainz, Vogteistraße in Gebrazhofen. Zudem sucht er auch noch einen oder mehrere Lagerplätze für die Kronkorken in Leutkirch.

„Ein großes Dankeschön an alle, die bis jetzt gesammelt und die Verschlüsse gebracht haben, aber auch an Renate Falter aus Unterzeil, die einen Kellerraum übergangsweise für die Lagerung der Säcke in der Poststraße kostenlos zur Verfügung stellt“, sagt der Gebrazhofer.  Wer eine Sammelstelle in Leutkirch oder in den Ortschaften einrichten könnte, sollte sich bei A. Kainz melden. Am Besten per E-Mail: circle.graceland@t-online.de

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