Personalwechsel im Vorstand – Bärbel Fischer verabschiedet sich nach 22 Jahren

Leutkirch – Aus dem Vorstand des Fördervereins Galluskapelle Winterberg verabschiedet hat sich bei der Jahreshauptversammlung des Vereins am Freitag vergangener Woche Bärbel Fischer. Die Lehrerin a. D. war seit den Anfängen des Vereins im Jahr 2000 Schriftführerin und Öffentlichkeitsarbeiterin des Vereins – und eine treibende Kraft bei der Organisation der Veranstaltungen in der Kapelle. Nun hört sie altershalber auf. Die Jahresversammlung wählte die bisherige Beisitzerin Gerlinde Mast zur Nachfolgerin von Bärbel Fischer. Gerg Zimmer bedankte sich bei Bärbel Fischer für viele Jahre engagierter Mitarbeit und überreichte zum Abschied einen Strauß Sonnenblumen. Neu im Vorstand sind nun Rudi Patzelt, Mitglied des Kirchengemeinderats der evangelischen Kirchengemeinde Leutkirch und den Leutkircher Forstsachverständige Werner Scholtes. Der Vorstand wurde durch die einstimmige Wahl der beiden neuen Beisitzer um eine Vorstandsposition erweitert.

„Wir freuen uns, das Rudi Patzelt und Werner Scholtes nun der evangelischen Kirchengemeinde in unserem ökumenischen Gremium wieder mehr Gewicht geben“, sagte Georg Zimmer, der Vorsitzende des Vereins. Zimmer führt den Verein von Anbeginn, seine Stellvertreterin ist Pfarrerin Ulrike Rose, 3. Vorsitzende ist Monika Heinz, die Kasse führt Jürgen Günzler. Außerdem als Beisitzer im Vorstand des Fördervereins: Dennis Hemer, Jugendreferent der katholischen Kirchengemeinde St. Martin und vhs-Leiter Karl-Anton Maucher.

Der Förderverein zähle derzeit rund 150 Mitglieder, berichtete Zimmer. Das bedeute eine Zunahme um 14 Personen. Die Besucherzahl auf dem Winterberg habe sich auch in „Corona-Zeiten“ positiv entwickelt. Wie den Anliegenbüchern (27 Bücher seit 2000 mit rund 30.000 Einträgen) zu entnehmen ist, haben gerade in Corona-Zeiten mehr Menschen als sonst die Galluskapelle auf dem Winterberg besucht, insgesamt ergeben Hochrechnungen, dass mehr als 200.000Menschen in 22 Jahren an diesem Ort ihre Sorgen hinterlegt haben, Gott gedankt, nähe gekommen oder zur Ruhe gekommen sind.

Die zweimal verschobene Jubiläumsveranstaltung „20 Jahre Galluskapelle“ habe endlich am 3. Juli bei schönstem Wetter stattfinden können. Den gemeinsamen Gottesdienst mit Prälatin Gabriele Wulz und Weihbischof Matthäus Karrer hat Zimmer als „gelebte Ökumene“ in Erinnerung.

Den Unterhalt der Kapelle bezeichnete Zimmer als „eine Daueraufgabe“. Jüngst habe  der Verein die Westfassade renovieren lassen. In den letzten drei Jahren entstanden auch ein neuer Parkplatz und eine behindertengerechte Toilette am Fußen des Winterbergs. Hier freute sich Georg Zimmer über Fördermittel aus dem EU-LEADER-Programm und eine solidarische Unterstützung durch das Tiefbauamt der Stadt. Allerdings sind nun die finanziellen Reserven des Fördervereins fürs erste aufgebraucht. Das nächste Projekt allerdings nimmt man in den Blick. Von der evangelischen Kirchengemeinde hat der Verein eine Kirchenglocke aus dem Turm der Dreifaltigkeitskirche als Geschenk erhalten. Sie soll in einem Glockenträger ihren Platz finden und die Menschen vom Winterberg eines Tages zum Gebet rufen. Dafür allerdings braucht es noch Spenden.

Förderverein Galluskapelle Winterberg e. V. – Pressemitteilung

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