Peter Kirchner und seine Shropshire-Schafe pflegen Nordmanntannen-Plantage Nähe Winterstetten

Winterstetten – Vor acht Jahren hatte Peter Kirchner jun. die Idee für eine Plantage mit Nordmanntannen. In Ortsnähe hat er dafür ein ideales eigenes Grundstück am Hang und vierjährige Bäumchen dort angepflanzt. Seit zwei Jahren pflegen auch spezielle Schafe seine Plantage. „Nordmanntannen sind sehr robust und wachsen nicht so schnell wie Fichten“, erklärt Peter Kirchner und zeigt hunderte von schön gewachsenen „Nordmännern“ in verschiedenen Größen. Für einen stattlichen Weihnachtsbaum muss der Baum zehn bis zwölf Jahre wachsen. Als die Tannen noch klein waren, war es sehr schwierig, sie frei von Gras zu halten. Auch zwischen den großen Tannen musste er jedes Jahr mähen.

Vor zwei Jahren erfuhr Kirchner von den englischen Shropshire-Schafen. Sie würden nur Gras fressen und keine jungen Bäume, schon gar keine Tannen. „Ich hab einen Offenstall gebaut und 13 Schafe angeschafft. Sie haben sich nun gut eingelebt und überstehen den Allgäuer Winter. Im Frühjahr werden sie geschoren. Keine Überraschung: Tatsächlich fressen die Shropshire-Schafe nur das Gras zwischen und rund um die Nordmanntannen. Zusätzlich bekommen sie Heu.

„Die Bäume wachsen hier ganz natürlich auf und werden durch die Schafe auch ganz natürlich gedüngt“, schmunzelt Peter Kirchner. Im Dezember plant er einen ersten Weihnachtsbaumverkauf an den Wochenenden. Die Leute dürfen ihren Baum auf der Plantage aussuchen und auch selber schlagen, wenn sie möchten. Die Schafe sind eine kleine Attraktion für die Kinder.

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