Pfarrer Elmar Schneider schickt etwa 30 Motorradfreunde mit Gottes Segen auf den Weg

Herlazhofen (gs) – Trotz nasskaltem Wetter sind am Sonntag knapp 30 Zweiradfahrer zur 34. Motorradsegnung nach Herlazhofen gekommen, um sich von Pfarrer Elmar Schneider Gottes Segen zu holen. Begonnen hat der Tag mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Stephanus. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Diese alte Weisheit haben sich am Sonntag, mehrere hartgesottene Zweiradfahrer auf die Fahne geschrieben, die trotz der ungemütlichen Witterung von nah und fern zur Motorradsegnung nach Herlazhofen kamen, um sich Gottes Segen für ihre weitere Fahrt zu holen. Während sich in den vergangenen Jahren bei herrlichem Frühjahrswetter stets etwa 300 Fahrer an der Veranstaltung beteiligten, sind es heuer nur knapp 30 gewesen, was der guten Laune gegenüber jedoch keinen Abbruch tat.

Hinsichtlich der biestigen Wetterlage fand der vorangegangene Gottesdienst, der von Pfarrer Schneider zelebriert wurde, nicht wie üblich im Garten des Pfarrstadels, sondern in der Kirche St. Stephanus statt. Musikalisch umrahmt wurde die heilige Messe von der Singgruppe Amicitia. Anschließend segnete der Geistliche, der mit Weihwasser nicht geizte, die überschaubare Anzahl der teilnehmenden Motorradliebhaber, bevor sich diese auf eine kleine Fahrt rund um Herlazhofen auf den Weg machten. „Hut ab, vor jedem Fahrer, der sich bei dem Sauwetter zu uns auf den Weg gemacht hat“, sagte ein Mitglied der Motorradfreunde Herlazhofen. Beendet wurde die Zeremonie bei einer aufwärmenden Hockete sowie mit einem Frühschoppen im Pfarrstadel in Herlazhofen. Für die Parkplatzweinweisungen sowie für die Straßensperrung während der Segnung sorgten einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Herlazhofen.

Bildunterschrift:

Jetzt fährt der Schutzengel mit: Pfarrer Elmar Schneider segnet am Sonntag in Herlazhofen knapp 30 Zweiradfahrer sowie deren Maschinen.

 

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