Preisrichter prämieren die schönsten Kaninchen und Tauben

Leutkirch – Frostiges aber sonniges Novemberwetter lockt viele Kleintierinteressierte ins „Hasenheim“. Die Vereinsschau des Kleintierzuchtvereins Leutkirch-Urlau im „Hasenheim“ bietet am Samstag und Sonntag für Jung und Alt Interessantes aus der Geflügel- und Kaninchenwelt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurden bereits am ersten Tag die schönsten Tiere der Schau von verschiedenen Preisrichtern ermittelt. Zwei Mal im Jahreskalender öffnet das „Hasenheim“ im Krählohweg die Pforten für Interessierte, Tierliebhaber und Besucher. Bei der Herbst-Lokalschau des Kleintierzuchtvereins Z419 kamen wieder viele Familien, Hobbyzüchter und Tierfreunde, um die rund 400 Kaninchen, Tauben, Puten, Hühner und Enten zu bestaunen.

Ein kleiner Junge rief am Eingang seiner Mutter zu: „Mama, die sind so flauschig. Darf ich eins mitnehmen?“ Robert Gaile, Vorsitzender der Züchter holte sogar so einen Hoppel aus dem Käfig und wurde sofort von einer Schar umringt: „Darf ich auch mal streicheln?“ Geduldig und freundlich erlaubten er und sein Vierbeiner diese Bitte gerne. Sein Kollege Manfred Huchler, Pressewart, erklärte Fragen und Wissenswertes über die zur Schau gestellten Zwei- und Vierbeiner. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte Rassen zu schützen, erhalten und züchten. Auch die Richtlinien des Bundesverbandes, die eine verträgliche Haltung und Mindestmaße der Käfige beschreiben, halten die Mitglieder gerne ein – ist dies doch zum Wohle des Tieres. Als Besonderheit hat sich der Ausstellung eine Gruppen-Sonderschau von Spezialisten der Taubenzucht aus Süddeutschland mit der Rasse „Elsterpurzler“ mit 70 Vögeln in den Farben schwarz, rot und gelb und ihrer typischen Zeichnung angeschlossen.

Zahlreiche Mitglieder des Vereins sorgten an beiden Tagen mit Kaffee und Kuchen, sowie am Sonntag mit einem reichhaltigen Mittagstisch für die Bewirtung. Diese wurde von den zahlreichen Besuchern auch gerne angenommen.

Für die Bewertung der angemeldeten Kleintiere sind eigens verschiedene Preisrichter angereist. Diese beurteilten die einzelnen Tiere nach Gewicht, Körperform, Fell oder Gefieder und den Pflegezustand. Vereinsmeister bei den Kaninchen wurde Lothar Bank aus Bad Waldsee mit seinem Hasenkaninchen, gefolgt von Kilian Gaile aus Friesenhofen mit seinem Castor Rex. Bei den Tauben konnte Anton Brauchle aus Wielazhofen mit seinen Thüringer Weißlätzen am meisten punkten. Der 2. Preis erging an Albrecht Heinrich aus Buchenberg mit Startauben blau. Den 1. Preis in der Gattung Geflügel erhielt Lutz Markus aus Ellmeney mit den Sachsenenten blau-gelb. Die Wanderpokale im Bereich Geflügel konnte Markus Lutz und im Bereich Kaninchen Daniel Christ aus Seibranz mit nach Hause nehmen.

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