Rathauslesung mit Roman Deininger und Uwe Ritzer

Leutkirch – Ihr Sachbuch „Die Spiele des Jahrhunderts. Olympia 1972, der Terror und das neue Deutschland“ präsentieren die Autoren Roman Deininger und Uwe Ritzer bei der Rathauslesung am Donnerstag, 7. Juli 2022, um 19:00 Uhr im Bocksaal in Leutkirch. Erstmals steht damit in der Reihe „Literatur im Rathaus“ ein Sachbuch im Mittelpunkt. Es erzählt eine spannende Geschichte, zu der Otl Aicher ein wichtiges Kapitel beigetragen hat. Der Eintritt zur Rathauslesung ist frei.

Der Grafik-Designer aus Rotis leistete mit dem bis heute modern wirkenden Corporate Design für die Spiele von München einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung der Münchner Spiele als „heitere Spiele“. Die Lesung ist auch ein Beitrag zum Gedenken an Aichers wegweisende Designideen im Jahr seines 100. Geburtstags.

Raus aus dem Schatten der Nazi-Zeit, den Wiederaufbau geschafft – 1972 reißt Deutschland die Fenster auf. Es herrscht Aufbruchsstimmung und die Olympischen Spiele in München sollen der Welt das neue, lässige Deutschland zeigen. Als ein Fest der Demokratie, als Gegenentwurf zur martialischen Propaganda 1936 in Berlin. Unter dem verwegenen Zeltdach des Olympiastadions verkörpern Wunderschwimmer Mark Spitz, die blutjunge Gold-Springerin Ulrike Meyfarth und die charismatische Sprinterin Heide Rosendahl mitten im Kalten Krieg den Traum vom friedlichen Miteinander. Das federleichte Design des Otl Aicher sorgt international für Furore. Doch dann setzt palästinensischer Terror alledem ein grausames Ende.

Zum 50. Jubiläum von Olympia 1972 erzählen die preisgekrönten Journalisten Roman Deininger und Uwe Ritzer eine große Geschichte, die beinahe ein ganzes Jahrhundert umfasst und sich in den beiden Wochen der Spiele von München verdichtet. Virtuos und höchst unterhaltsam entfalten sie das funkelnde Panorama einer ganzen Epoche.

Die Autoren

Dr. Roman Deininger ist Chefreporter der „Süddeutschen Zeitung“. Der Ingolstädter schrieb seine Doktorarbeit über das Verhältnis von Politik und Religion in den USA. Er arbeitete für die SZ als Korrespondent in Nürnberg und Stuttgart sowie lange als politischer Reporter. Deininger hat eine vielbeachtete Geschichte der CSU vorgelegt und zusammen mit Uwe Ritzer die erste Biographie Markus Söders.

Uwe Ritzer hat sich mit investigativen Recherchen für die „Süddeutsche Zeitung“ einen Namen gemacht. Seit 2005 ist er als Korrespondent mit Sitz in Nürnberg im Wirtschaftsressort der SZ angesiedelt. Für seine Arbeit wurde er zweimal mit dem Wächterpreis, dem Nannenpreis, dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis und als „Reporter des Jahres“ ausgezeichnet worden.

Pressestimmen

„Roman Deininger und Uwe Ritzer haben ein großes, an Geschichten pralles Geschichtsbuch geschrieben, das den Sport zum Anlass nimmt, um alles andere zu erzählen.“ Berliner Zeitung

„Dicht geschrieben, unterhaltsam formuliert, kurz: ein wunderbares Buch und packender Lesestoff.“ Stuttgarter Zeitung

„Ein vortrefflich recherchiertes und packend geschriebenes Buch.“ Prof. Michael Wolfssohn, Historiker

Pressemitteilung der Stadt Leutkirch, Bilder: Martin Hangen & dtv

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