Tag der Artenvielfalt auf dem Bio-Gärtnerhof Palm-Kiefl am 25. Juni

Der Umweltkreis Leutkirch lädt am Samstag, 25. Juni zu einem Tag der Artenvielfalt auf dem Bio-Gärtnerhof Palm-Kiefl ein. Die intensive Landwirtschaft gilt als Hauptverursacher des Artenschwundes. Auf biologisch-dynamisch bewirtschafteten Äckern kommen deutlich mehr Wildkraut- und Tierarten vor als auf konventionellen. Das verwundert wenig, da keine Herbizide, Pestizide und Mineraldünger eingesetzt werden, die Fruchtfolgen vielfältiger sind und eine standortangepasste Tierhaltung angestrebt wird. Gerade für Ackerwildkräuter, von denen bundesweit jede zweite Art in mindestens einem Bundesland auf der Roten Liste steht, kann Öko-Landbau praktizierten Artenschutz bedeuten.

Von der größeren Vielfalt an Pflanzen profitieren wiederum Insekten und Feldvögel. Doch auch in Bio-Betrieben kann die Artenvielfalt durch Erhalt bzw. Neuschaffung von Landschaftsstrukturen wie Gehölzen, Grasstreifen und Brachflächen gefördert werden. Großen Einfluss hat auch die Nachfrage der Konsumenten.
Diplom-Agrarbiologe Roland Palm-Kiefl und Diplom-Biologe Robert Bauer stellen die Artenvielfalt auf dem Bio-Gärtnerhof Palm-Kiefl vor.


16.00 Uhr, Bio-Gärtnerhof Palm-Kiefl in Kißlegg-Oberreute

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