Tierische Anspannung – Eine Radreise nach und durch Rumänien

Urlau – Wie schon letztes Jahr zum Frühlingsanfang berichtet auch dieses Jahr Joachim Schwarz aus Urlau von seiner Radreise ins Drakulaland im vergangenen Sommer 2018. War 2016 Gibraltar, das Jahr darauf Schottland das Ziel, so war letztes Jahr der wilde Osten die eingeschlagene Richtung. Im Land der duftenden Heuwiesen, der Staubstraßen, der endlosen Karpatenwälder, der Pferdefuhrwerke , der freilaufenden Hunde, der Wehrkirchen Siebenbürgens ist für genug Abwechslung gesorgt. Rumänien ist eigentlich noch kein Radreiseland, man trifft keine Mitradler, dafür findet man Kontakt zur Bevölkerung, die sehr viel romanische Lässigkeit aufweist und aus vielen ethnischen Minderheiten besteht und vielleicht deshalb vorzüglich improvisieren kann.

Der Schriftsteller Aldous Huxley (1894-1963) sagte einmal: „Zu reisen heißt entdecken, dass jeder über andere Länder falsch liegt.“

Möge es auch das Fortbewegungsmittel sein, das einen leicht Kontakt aufnehmen lässt, so kommt zusätzlich hinzu, dass die Reise direkt an der Haustür startete und einen so Menschen, Distanzen und Landschaften auch in den Übergängen am intensivsten erleben lassen. Was ist dazu notwendig: ein geländefähiges „downgegreatetes“ Crossrad, ein leichter Rucksack, und die Freiheit kurzfristige Entscheidungen zu treffen um zur Not Durststrecken auch im Zug zu überstehen.

Der Minimalismus des Reisens, auch was die Planung betrifft, lässt einen ungeahnt weit kommen. Auch wenn man einmal zunächst keinen Übernachtungsplatz findet, überall tut sich ein „Türle“ auf. Um diese Erfahrung zu machen genügen einige Wochen seine Träume zu verwirklichen und auf dem Drahtesel zu erfahren.

Am 20. März um 19.30 Uhr lädt Alltags- und Weitenradler Joachim Schwarz zu einem Bildervortrag über die Reise ins wilde Transilvanien in den Hirschstadel in Urlau ein.

Der erste Hauch Freiheit im Sattel zu Beginn der Radsaison 2019.

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