vhs Leutkirch passt Programm an Corona-Anforderungen an

Leutkirch – Das Interesse an den Integrationskursen der vhs Leutkirch ist groß, doch unter Corona-Bedingungen hat die Volkshochschule große Probleme, mit neuen Kursen zu beginnen. Der Grund: Die Kursräume der vhs im Torhaus und im Georg-Schneider-Haus sind für Integrationskurse zu klein. Das geht aus einer Pressemitteilung der vhs hervor. Die vhs sucht daher händeringend einen geeigneten Raum. 57 Personen stehen dieser Mitteilung zufolge derzeit auf den Wartelisten für neue Integrationskurse – genug Interessent/innen für zwei bis drei Kurse, mit denen die vhs sofort beginnen könnte, wenn sie einen passenden Raum hätte. „Es ist bitter, dass wir unserer gesellschaftspolitischen Pflichtaufgabe wegen Raumnot derzeit nicht so nachkommen können, wie das eigentlich sein müsste“, wird der stellvertretende vhs-Leiter Matthias Hufschmid, der bei der vhs die Integrationskurse organisiert, in der vhs-Mitteilung zitiert,

Die Kursräume der vhs in den städtischen Immobilien erlauben mit Blick auf die Abstandsregeln der Corona-Pandemie  im „normalen“ Kursbetrieb Gruppengrößen von sechs bis zwölf Personen. In der vhs-Sprachschule bietet die vhs Kleingruppenkurse an, und auch viele „normale“ Sprachkurse haben in der Regel nicht mehr als zehn Teilnehmer/innen, sodass der Kursbetrieb im Herbstsemester auch unter Corona-Bedingungen wieder beginnen kann. Mit Maskenpflicht und Abstandhalten. Mit Lüftungspausen und gegenseitiger Rücksichtnahme. „Wir machen die Erfahrung, dass unsere Kursteilnehmer und auch die Gäste in unseren Kulturveranstaltungen sehr rücksichtsvoll, vorsichtig und achtsam sind“, sagt vhs-Leiter Karl-Anton Maucher, „auf diese Weise können wir das Infektionsrisiko gemeinsam mit unseren Kunden bei allen Veranstaltungen sehr gering halten.“

Allerdings mache man, wie es in der vhs-Pressemitteilung weiter heißt, auch die Erfahrung, dass viele, vor allem ältere Menschen es vorerst vermeiden, sich Gruppen anzuschließen. „Das hat natürlich Auswirkungen auf unsere Teilnehmerzahlen“, so Maucher.

Definitiv nicht ausreichend sind die in den städtischen Häusern zur Verfügung stehenden Räume für die Integrationskurse. „Um einen Kurs über 1,5 Jahre durchzuhalten, sollten wir mit einer Teilnehmerzahl von mindestens 20 Personen beginnen“, sagt Matthias Hufschmid. Für 20 Personen aber bräuchte die vhs unter Corona-Bedingungen einen Kursraum in der Kernstadt mit Tageslicht, der 70 bis 100 Quadratmeter groß und gut belüftbar ist. Zur Verfügung stehen sollten auch geschlechtergetrennte Toiletten. Einen solchen Raum hat die vhs bisher nicht gefunden.

Der derzeit laufende Abendkurs findet seit einiger Zeit im Bocksaal statt. Dort sollen nun aber zunehmend auch wieder andere Veranstaltungen stattfinden. Die vhs bräuchte also zusätzlich einen geräumigen Unterrichtsraum, um die Interessent/innen auf den Wartelisten mit Integrationskursen „versorgen“ zu können. Interessiert ist die vhs auch an Räumen, die mit vertretbaren Aufwand umgerüstet werden können. Ideal wäre, wie es in der vhs-Pressemitteilung heißt, „ein großer Raum, den wir fest einrichten und dauerhaft für die Integrationsarbeit, aber auch andere Veranstaltungen nutzen können.“ Angebote nimmt die vhs unter 07561 87488 (Maucher) oder 07561 87388 (Hufschmid) entgegen.

Weitere Infos: https://www.vhs-leutkirch.de

Volkshochschule Leutkirch e. V. – Pressemitteilung

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