Viel los am Gänsbühl: Afrika trifft Allgäu und Leutkirch wurde zur Fairtrade-Stadt

Leutkirch – Zum Bauernmarkt am vergangenen Samstag war zudem einiges am Gänsbühl geboten. “Allgäu trifft Afrika” – hier konnte man sich mit wunderschönem Kunsthandwerk und vielen nützlichen Dinge für den Alltag eindecken. Stoffe zum Selbernähen oder Nähenlassen, geschnitzte Holzmasken, Schmuck, Schalen, Anhänger uvm. fanden viele Interessierte und Käufer. Am Stand des Afrika-Vereins Tukolere Wamu mit der 2. Vorsitzenden Gerlinde Brünz gab es Infos über die Vereins-Projekte in Uganda, ebenso am Stand von Ursula Mauerer-Härle, die bunte handgefertigte Körbe von Frauen aus Uganda anbot. Rund 20 Frauen, meist Selbstversorger-Bäuerinnen, können sich mit den Körben noch etwas dazu verdienen. Bei den Projekten in Uganda sind es meist persönliche Kontakte, Hilfe kommt an, ein fairer Preis wird bezahlt.

Eineweltladen mit Fairtrade-Stand

Um Fairtrade ging es auch bei der Verleihung der Urkunde:  Leutkirch ist die 766. Stadt in Deutschland, die sich nun Fairtrade-Stadt nennen darf. Die Urkunde übereichte Ehrenbotschafter Manfred Holz an Bürgermeisterin Christina Schnitzler. Natürlich durfte ein Stand des Eineweltladens nicht fehlen. Ansprechpartnerin Michaela Kalmbach war vor Ort mit einem Stand. Kaffee, Tee, Brotaufstriche, Schokolade und viele leckere Fairtrade-Lebensmittel gab es hier zu kaufen. Die Botschaft von Fairtrade:  “Hinter billigen Lebensmitteln und Produkten aus bestimmten Ländern stecken oftmals Kinderarbeit und kaum eine gerechte Bezahlung.” Daran sollten die Bürger beim Einkauf denken.

Musikalisch umrahmt wurden die Aktion vom Trio Wandinger mit  Alphorn-Weisen sowie von typisch afrikanischen Trommelklängen.

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