Weltgebetstag der Frauen mit Texten und Liedern aus Simbabwe – “Steh auf und geh Deinen Weg!”

Leutkirch – Dieses Jahr stand das südafrikanische Land Simbabwe im Mittelpunkt des Gottesdienstes zum Weltgebetstag der Frauen, der jährlich immer am ersten Freitag im März stattfindet. Frauen aller Konfession weltweit laden zu Gebet, Gesang, die Texte und Lieder stammen von den Frauen aus Simbabwe. Sie erzählen dabei von ihrem Land, von ihren Freuden und Sorgen und sprechen Fürbitten aus, die auf der ganzen Welt ankommen und gebetet werden. In Leutkirch, wie auch in diversen Teilgemeinden haben sich viele Frauen versammelt, viele haben sich engagiert, gesungen und gebacken, damit es ein schöner Abend wird. In Leutkirch fand diese Veranstaltung, wie es sich 2019 schon gut angefühlt hat, wieder in der Dreifaltigkeitskirche statt.

Tische luden zur Gemeinschaft ein, ein Frauenchor unter Leitung von Rita Frisch hatte sich samt einer Trommlerin zusammen gefunden, der die Messe umrahmt und die teils afrikanischen Lieder vorgetragen hat. Auch Flötenspiel und ein Kanon war dabei und mitklatschen angesagt. Manuel Menig begleitete einfühlsam am Klavier. Ein weiteres Team hatte die Texte, Gebete und Lesungen übernommen. Mit farbigen Schals in weiß, gelb und rot, trugen Frauen Geschichten und Situationen aus Simbabwe laut dem Textheft vor, Vorbeterin war Adelheid Rauch-Mangold.

Tu was Jesus sagt

„Steh auf, nimm Deine Matte und geh“, war eines der Leitthemen. Die Gesundung an Leib und Seele und was die Menschen hindert, gesund zu werden oder es zu wollen. „Tu was Jesus sagt, steh auf und geh Deinen Weg“, war zu hören, dass Frauen mutig aufstehen Unrecht aufzeigen und nicht schweigen, wie z.B. zu häuslicher Gewalt, aber ebenso die Bitte um Verzeihung wurde ausgesprochen und wie wichtig die Liebe zu anderen Menschen ist sowie die Wahrung der Schöpfung.

Annemarie Bahr lud zu einem kleinen Tanz an und mit einem Segensgebet und Abendlied schloss eine erfrischende, aber auch nachdenklich machende Stunde. Bald rückte man näher zusammen, genoss Gebäck und Kuchen, Tee und Saft und ließ das Gehörte noch nachwirken. Rund 60 Frauen von der evangelischen sowie katholischen Kirche u.a. kamen als Besucherinnen.

Scroll to Top