Westermayer ist nicht im Bundestag

Leutkirch – Jetzt ist es amtlich: Der Leutkircher CDU-Stadtverbandsvorsitzende Waldemar Westermayer hat den Sprung in den Bundestag nicht geschafft. Insgesamt 43 Sitze stellen die Christdemokraten aus Baden-Württemberg im neuen Bundestagsgremium – der Leutkircher rangiert aktuell auf Rang 45. „Ich bin somit der zweite Nachrücker“, sagte der Landwirt am Montag im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung. Will heißen: Sollten zwei Baden-Württembergische Mandatsträger in den kommenden vier Jahren von ihrem Amt zurücktreten, rückt der 60-Jährige nach.

Durchaus erleichtert zeigte sich Westermayer, denn die Aufgaben in seinem landwirtschaftlichen Betrieb und jene als Bundestagsabgeordneter unter einen Hut zu bringen, wäre „schwierig“ gewesen, klärte der Familienvater auf. Hintergrund: Sohn Alexander studiert derzeit noch für ein Jahr Agrarwissenschaften an der Uni Hohenheim. Danach möchte der Filius in den väterlichen Betrieb wechseln.

„Ich werde mich dennoch intensiv mit der Politik in Berlin beschäftigen“, sagte Westermayer. Denn falls er in den kommenden Jahren den Schritt in den Bundestag gehen dürfe, wolle er „präpariert“ sein. „Ansonsten harre ich der Dinge, die da kommen.“

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